Finanzguru

Logo von Finanzguru zeigt einen stilisierten Kopf mit Turban und langem Bart neben dem Schriftzug der App.
Finanzguru erlangte Bekanntheit durch das TV-Programm „Die Höhle der Löwen“.

Die App Finanzguru entspringt der Vorstellung der Zwillinge Alexander und Benjamin Michel. In der Ursprungsversion ist sie ein persönlicher Finanzberater für alle, die keinen Lust auf Finanzen haben. Da seit 2025 auch Überweisungen getätigt werden können, hat sich das Programm zu einem vollumfänglichen Online-Banking-Angebot entwickelt.

Nutzer können dabei die App entweder kostenlos nutzen oder für das Plus-Abo mit erweiterten Funktionen je 2,99 € im Monat zahlen.

Finanzguru im Test

Vorteile:

  • kostenlos
  • große Auswahl an Kontotypen
  • Vertragsverwaltung und Warnung bei betrügerischer IBAN
  • unbegrenzte Installationen
  • benutzerfreundliche Software mit vielen Supportoptionen

Nachteile:

  • erweiterte Funktionen nur im Abo verfügbar
  • keine lokale Datenspeicherung

Leistung in Testkategorien

Kosten

Die App selbst ist grundsätzlich kostenlos. Wer das Plus-Abo mit allen Funktionen testen will, hat dafür aber nur sieben Tage Zeit.

Konten- und Zugangsunterstützung

Finanzguru unterstützt eine große Bandbreite an Kontoarten, sowohl einfache Girokonten als auch Kredite, Wertpapierumsätze, Krypto-Wallets und sogar Amazon-Konten.

Dieses Angebot ist für die Zugangsverfahren jedoch nicht vorhanden. Kartenlesegeräte sind für das mobile Programm nicht vorgesehen, tatsächliche Versicherung gibt es nur für pushTAN und mTAN.

Funktionsumfang

Besonders beim Funktionsumfang sind die Einschränkungen spürbar. Im Bereich Geldverkehr sind SEPA-, Echtzeit- und Fotoüberweisungen vorhanden sowie Splitt- und Umbuchungen möglich. Das heißt gleichzeitig auch: keine Lastschriften, keine Daueraufträge, keine Terminbuchungen.

Ähnlich sieht die Auswertung und Planung aus. Elektronische Kontoauszüge, Kontorundruf und Auswertung nach Kategorien: Ja. Andere Funktionen wie ein Budgetplaner oder Gegenüberstellung von Ausnahmen und Einnahmen gibt es erst im Plus-Abo, während andere Funktionen ganz fehlen.

Sicherheit

Zur Anmeldung braucht Finanzguru lediglich eine E-Mail-Adresse. Die Daten werden allerdings online bei einem deutschen Rechenzentrum gespeichert. Für Empfehlungen mit KI wird ein statistischer Klon erstellt und keine Daten direkt weitergegeben.

Allerdings sollten Kunden bei Versicherungsangeboten Vorsicht walten lassen. Möglicherweise wechseln sie für Angebote ungewollt den Makler.

Benutzerfreundlichkeit

Eine weitere Stärke von Finanzguru ist die Übersichtlichkeit der App, in die man sich schnell einfuchst. Hinzukommen eine Autovervollständigung für Formulare und verschiedene Supportmöglichkeiten.

Übersicht

Details zu Finanzguru
Hersteller Dwins GmbH
getestete Version 2.128.8 unter iOS
Betriebssysteme Android, iOS
Unterstützte Kontotypen Giro-, Tagesgeld-, Festgeld-, Kreditkartenkonto, Bausparvertrag, Wertpapierumsätze/-kurse, Kredite/Darlehen, Versicherungspolice, PayPal, Amazon, Kassen-/Haushaltsbuch, Krypto-Wallet
Unterstützte TAN-Verfahren mTAN, pushTAN
Sicherheitsverfahren laut Hersteller
Geldverkehr SEPA-Überweisung, Umbuchung, Splittbuchung, Echtzeit-Überweisung, Fotoüberweisung
Auswertung und Planung elektronische Kontoauszüge, Kontorundruf, Kategorien frei veränderbar, kontoübergreifende Auswertung, Auswertung nach Kategorie und Zeitraum (begrenzt)
Datenimport und -export keine (Importformate); XLSX im Plus-Abo (Exportformate); Split – Rechnung unter einander teilen (kompatible Programme)
Sicherheit deutsches Rechenzentrum
Support E-Mail, FAQ und Handbuch
Kosten
Einmaliger Preis kostenlos

Banking-App-Test

Finanzguru
  • Kosten
     
  • Kontenzugang
     
  • Funktionsumfang
     
  • Sicherheit
     
  • Benutzerfreundlichkeit
     
  • Gesamt
     

Eine kostenlose App zur Finanzverwaltung — mit dieser Versprechung rührt Finanzguru die Werbetrommel. Preislich unschlagbar unterstützt die App verschiedene Kontotypen, von denen jedoch jeweils nur eine Verbindung synchronisiert werden kann. Die Funktionen und die Auswertung beschränken sich jedoch auf das Wesentliche.

Die kostenlose Version scheint hauptsächlich ein Lockvogel zu sein, um Nutzer für ein Upgrade zum Plus-Abo gewinnen zu können. Hier können für einen monatliche Gebühr von 2,99 Euro, also 35,88 Euro im Jahr, zumindest fünf Konten angesteuert werden. Ähnlich bepreiste Apps wie StarMoney Plus oder Outbank Individual bieten jedoch größeren Funktionsumfang. Unter den kostenlosen Angeboten ist Finanzblick von buhl ebenfalls leistungsfähiger.

Gesamtwertung

 
66 von 100

Auszeichnungen

Testsiegel zeigt, dass Finanzguru im Banking-App-Test 2026 den 1. Platz in der Kategorie Kosten belegt

Fazit

Finanzguru
  • Kosten
     
  • Kontenzugang
     
  • Funktionsumfang
     
  • Sicherheit
     
  • Benutzerfreundlichkeit
     
  • Gesamt
     

Finanzguru ist kostenlos und hat einige innovative Funktionen. Leider sind viele nützliche und teilweise grundlegende Funktionen nur im Monatsabo verfügbar. Dadurch bleibt jedoch hinter vergleichbaren kostenlosen Anbietern auf der Strecke.

Im Vergleich zu anderen Bezahlprogrammen kann Finanzguru leider nicht Funktionen vorweisen, um konkurrenzfähig zu bleiben. Wenn aus der Budget-App tatsächlich eine App zum Online-Banking und zur Geldverwaltung werden soll, gibt es deutlichen Aufholbedarf.

Gesamtwertung

 
60.5 von 100

Auszeichnungen

Testsiegel zeigt, dass Finanzguru im Vergleich von Online-Banking-Software 2026 den 1. Platz in der Kategorie Kosten belegt

Bildnachweis

©Finanzguru

(Stand: April 2026)

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