HBCI steht für „Homebanking Computer Interface“, dt. Heimbanken-Rechnerschnittstelle, und ist ein Standard für die Authentifizierung im Online-Banking. Er wird hauptsächlich von Privatkunden genutzt. Statt einer PIN oder TAN verwendet entweder einer Chipkarte oder ein Signaturdatei zur Authentifizierung. Mittlerweile ist HBCI durch den FinTS-Standard („Financial Transaction Services“, dt. Finanztransaktionsdienste) ersetzt, die Begriffe werden jedoch oft synonym verwendet.
Eine HBCI-Chipkarte wird zwar mit einem Kartenleser gelesen, ist aber nicht mit der Bankkarte identisch. Es kann sich dabei auch um eine Chipkarte handeln. Wird die Signaturdatei verwendet, kann diese entweder lokal gespeichert sein oder auf einem Speichermedium wie einem USB-Stick oder früher einer Diskette bereitgehalten werden.
HBCI nach dem aktuellen Standard entspricht der PSD2-Richtlinie und ist nur am Rechner möglich.
Miriam Schäfer schloss sich dem Team von konto.org im Jahr 2023 als Quereinsteiger an und ist im Bereich Datenpflege und Redaktion tätig. Sie aktualisiert die Daten für Girokonten und updatet regelmäßig allgemeine Statistiken. Neben einer Ausbildung zur Kauffrau für Digitalisierungsmanagement verfasst sie monatliche News und führt detaillierte Produkttests durch.
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