Das Basiskonto – Segen oder Fluch? Wie gut meinen es die Banken mit den Kunden?

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Mit Hilfe des Zahlungskontengesetzes (ZKG) vom 19.06.2016 wurde das „Basiskonto“ eingeführt. Seitdem hat jeder Verbraucher, mit rechtmäßigem Aufenthalt in der EU, einen Anspruch auf ein Konto bei einer Bank, das Recht auf ein sogenanntes „Basiskonto“. Insbesondere Personen in prekären Umständen – Obdachlose, Asylsuchende oder auch geduldete Personen – soll dieses Konto zu Gute kommen.

In diesem Ratgeber zum Basiskonto, möchten wir exemplarisch den Fokus auf Immigranten aus Krisengebieten legen. Deren Situation ist meist entsprechend als “prekär” einzustufen und hat auch ein paar Besonderheiten, auf die wir im Folgenden eingehen wollen. Dabei prüfen wir auch, inwieweit die Banken ihrer Pflicht nachkommen entsprechende Konten anzubieten, welche Leistungen mit den angebotenen Basiskonten einher gehen und wie einfach die Eröffnung des Kontos ist.

Unser Basiskonten-Vergleich

Unser Ratgeber soll die wichtigsten Informationen zu den Basiskonten einiger bedeutender Filial- und Direktbanken liefern. In unserer Übersichtstabelle stellen wir die Leistungen und Kosten der entsprechenden Produkte gegenüber.

deckblatt basiskonto vergleich pdf
Vergleichstabelle der Basiskonten (Stand: 07/2020)

Die Basiskonto-Gebühren der größten Banken Deutschlands 2020

Nachfolgend listen wir 55 Banken und deren Basiskonto-Gebühr auf. Diese Banken gehören zu den Top 100 der größten deutschen Kreditinstute in Deutschland (nach Bilanzsumme 2020). Alle übrigen 45 übrigen Instute der Top-100 sind u. a. Landesbanken und Bausparkassen ohne eigenes Privatkundengeschäft bzw. ohne entsprechendes Angebot.

Kreditinstitut Grundgebühr Basiskonto
BB Bank 2,95 €
Berliner Volksbank e.G. 5,90 €
Comdirect Bank AG 1,90 €
Commerzbank AG 6,90 €
Deutsche Bank AG 5,90€/6,90€
Die Sparkasse Bremen AG 4,00 €
DKB 0,00 €
Evangelische Bank e.G. 0,00 €
Förde Sparkasse 3,50 €
Frankfurter Sparkasse 7,90 €
Frankfurter Volksbank e.G. 4,00 €
Hamburger Sparkasse (Haspa) 4,95 €
ING 0,00 €
Kreissparkasse Böblingen 3,50 €
Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen 2,90 €
Kreissparkasse Heilbronn 3,50 €
Kreissparkasse Köln 5,00 €
Kreissparkasse Ludwigsburg 2,00 €
Kreissparkasse München Starnberg Ebersberg 4,30 €
Landessparkasse zu Oldenburg 3,00 €
Mittelbrandenburgische Sparkasse in Potsdam 2,50 €
Nassauische Sparkasse 7,00 €
Oldenburgische Landesbank AG 5,90 €
Ostsächsische Sparkasse Dresden 2,99 €
Santander Consumer Bank AG 6,95 €
Sparda-Bank Baden-Württemberg e.G. 5,00 €
Sparda-Bank München e.G. 4,90 €
Sparda-Bank Südwest e.G. 0,00 €
Sparda-Bank West e.G. 3,00 €
Sparkasse Aachen 5,50 €
Sparkasse Dortmund 1,95 €
Sparkasse Essen 4,00 €
Sparkasse Hannover 3,50 €
Sparkasse Heidelberg 2,00 €
Sparkasse Hildesheim Goslar Peine 2,95 €
Sparkasse Karlsruhe 7,90 €
Sparkasse KölnBonn 2,95 €
Sparkasse Krefeld 3,50 €
Sparkasse Mainfranken 3,00 €
Sparkasse Münsterland-Ost 8,95 €
Sparkasse Nürnberg 2,90 €
Sparkasse Paderborn-Detmold 4,50 €
Sparkasse Pforzheim Calw 3,50 €
Sparkasse Saarbrücken 3,90 €
Sparkasse Westmünsterland 4,50 €
Stadt- und Kreissparkasse Leipzig 6,90 €
Stadtsparkasse Düsseldorf 7,90 €
Stadtsparkasse München 3,05 €
Stadtsparkasse Wuppertal 4,90 €
SWN Kreissparkasse Waiblingen 3,90 €
Targobank AG 5,95 €
UniCredit Bank AG 2,90 €
Volksbank Mittelhessen e.G. 4,95 €
Volksbank Stuttgart e.G. 5,90 €
Volkswagen Bank GmbH 3,00 €
Durchschnitt 4,11 €
Quelle: Eigene Erhebung 09/2020; Bei mehreren Modellen generell Standard-Girokonto gewählt

Welche Hürden stehen zwischen Basiskonto und Asylbewerber?

Frau am Geldautomat
© thinkstock Michael Puche

Wie unser Vergleich zeigt, sind die Gebühren der Banken, von kostenlos bis zu 7,90 Euro pro Monat sehr unterschiedlich. Auffällig dabei sind vor allem die hohen Grundgebühren der Filialbanken und die oftmals noch zusätzlich erhobenen Postenentgelte. Obwohl die Direktbanken hier, aus finanzieller Perspektive, einen großen Vorteil aufweisen, ist es jedoch fraglich inwieweit bedürftige Menschen, wie Obdachlose und Asylbewerber, in der Lage sind ihre Bankgeschäfte online zu erledigen. Dies würde einen Computer oder ein Smartphone und Internet voraussetzen. Dabei gilt es, im Besonderen für die Migranten, die Sprachbarriere zu bewältigen, um überhaupt den Antrag eines Basiskontos erfolgreich stellen zu können. Für die erfolgreiche Eröffnung des Basiskontos werden diverse Unterlagen benötigt, wie dem vollständig ausgefüllten Eröffnungsantrag und einem Identifikationsdokument.

Zusammengefasst ergeben sich diese fünf Hürden bzw. Probleme, zur Eröffnung eines Basiskontos:

  • Überwindung der Sprachbarriere (z.B. durch Mehrsprachigkeit von Antragsformularen, Mitarbeitern der Banken und der APPs)
  • vollständige Unterlagen (Eröffnungsantrag und Identifikationsdokumente)
  • hohe Grundgebühren der Filialbanken
  • zusätzlich erhobene Postenentgelte
  • bei Direktbanken: Notwendigkeit von Internet bzw. Computer oder Smartphone

Identifikationsdokumente dienen zur Identifizierung nach dem Geldwäschegesetz. Diese Dokumente sind gültige amtliche Ausweise, die ein Lichtbild des Inhabers enthalten und mit denen die Ausweispflicht im Inland erfüllt werden kann. Zum Beispiel kommen dafür anerkannte oder zugelassene Pässe oder Personalausweise in Betracht. Außerdem sind Duldungsbescheinigungen (§60a Abs. 4 Aufenthaltsgesetz) und Auskunftsnachweise (§63a Asylgesetz) als Identifikationsdokumente zugelassen.

Sind die Gebühren für ein Basiskonto zu hoch?

Ja, sagt hier die Verbraucherzentrale zu einigen der Kreditinstitute. Basiskonten sollten und dürften nicht teurer sein, als herkömmliche Konten heißt es weiter. Damit würden einige Kreditinstitute gegen das neu eingeführte Zahlungskontengesetz verstoßen. Einige Banken wurden bereits durch die Verbraucherzentrale abgemahnt. Darunter befinden sich auch die Deutsche Bank und die Postbank, welche in unserem Vergleich mit Gebühren von 5,90 Euro zu Buche schlagen.

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Außerdem können an der Gebühren-Spitze auch Banken wie die Commerzbank mit 6,90 Euro mithalten. Die günstigsten Grundgebühren bei den Filialbanken lassen sich bei der Sparda Bank Berlin (1,50 Euro/Monat) und bei der Frankfurter Sparkasse (1,90 Euro) finden. Allerdings müssen hier, sowohl der regionale Bezug, als auch die zusätzlichen Postenentgelte beachtet werden, wodurch die monatlichen Gebühren bei starker Nutzung des Kontos höher steigen könnten, als die Gebühren der anderen Banken.

Die Direktbanken sind, im Gegensatz zu den Filialbanken, fast alle von der monatlichen Grundgebühr befreit. Eine Ausnahme bildet hier die comdirect mit einer Kontoführungsgebühr von 1,90 Euro im Monat. Auch die Postenentgelte sind aufgrund des Online-Bankings weitgehend kostenfrei. In Bezug auf die Bargeldabhebung weisen die Direktbanken allerdings starke Unterschiede auf. Die DKB ist mit 21 eigenen Geldautomaten für die dazugehörige Girokarte durch und durch Direktbank. Es kann aber auch an allen Geldautomaten mit direktem Kundenentgelt kostenlos mit der Girokarte Geld abgehoben werden.

Kunden der Consorsbank können mit der Girokarte überall, wo das Visa- Zeichen zu finden ist, ab 50 Euro kostenlos Geld abheben, unter anderen auch in einigen Supermärkten (Penny, Netto, Rewe, Toom). Bei Beträgen unter 50 Euro wird eine Gebühr von 1,95 Euro erhoben. Attraktiv ist das Angebot der comdirect, da diese zur Commerzbank gehört und somit auch Teil der CashGroup ist, d.h. ein Kunde der comdirect kann an deutschlandweit 9.000 Geldautomaten kostenfrei Bargeld abheben.

Wie viel Geld steht den Asylbewerbern zur Verfügung?

Wie angekündigt wollen wir den Fokus bei den Immigranten halten, da sich bei dieser Zielgruppe die Schwachstellen der Angebote leichter nachvollziehen lassen. Nachfolgend haben wir eine Übersicht aufgestellt, mit welchen Bezügen ein Asylbewerber in seiner entsprechenden Altersgruppe und je nach Unterbringung vom Staat erhält. Asylbewerbern, die noch in der Erstaufnahmeeinrichtung leben, wird die Zuwendung zumeist bar ausgezahlt und den meisten dürfte zu diesem Zeitpunkt auch die nötige dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung fehlen. Sobald sie aber die Einrichtung verlassen wird ein Konto für diese Ayslbewerber unerlässlich, um am Leben in Deutschland teilzuhaben.

Anspruchsgruppe Notwendiger persönlicher Bedarf Asylbewerber nach 15 Monaten in Dtl. (= Regelsatz des SGB Ⅱ)

Bedarfsstufe 1: Alleinstehend oder Alleinerziehende

150 Euro 432 Euro

Bedarfsstufe 2: Paare in einer Wohnung/Unterbringung in Sammelunterkunft

136 Euro 389 Euro

Bedarfsstufe 3: Erwachsene in einer stationären Einrichtung, Erwachsene unter 25 Jahren, die im Haushalt der Eltern leben

120 Euro 339 Euro

Bedarfsstufe 4: Jugendliche zwischen 14 und 17

79 Euro 328 Euro

Bedarfsstufe 5: Kinder zwischen 6 und 13

97 Euro 308 Euro

Bedarfsstufe 6: Kinder bis 5

84 Euro 250 Euro
Quelle: Asylbewerberleistungsgesetz, SGB II (Zuwendungen pro Monat)

Kosten für eine Auslandsüberweisung von Deutschland nach Afghanistan

Um Situation etwas auf die Spitze zu treiben, möchten wir nun beispielhaft Geld in Ausland transferieren. Die meisten Asylbewerber wollen häufig ihre zurückgelassenen Familien unterstützen und sind so auf den Service der Auslandsüberweisung angewiesen. Exemplarisch haben wir in der folgenden Tabelle die Kosten für eine Auslandsüberweisung in Höhe von 300,00 Euro von Deutschland nach Afghanistan oder Syrien dargestellt. Der Empfänger soll hierbei keinerlei Gebühren übernehmen, daher wird die Überweisung nach der “OUR” Regel durchgeführt. Zwischen unserem Platz 1 und dem letzten Platz liegen über 25 Euro Unterschied und dies lediglich für eine einzige Auslandsüberweisung. Bei häufigen Transfers ins Ausland besteht also an dieser Stelle die Möglichkeit viel Geld zu sparen.

Auf Platz 1, hinsichtlich der Kosten für eine Auslandsüberweisung, steht die comdirect mit Gebühren in Höhe von 20,40 Euro, dicht gefolgt von der ING, welche ein Entgelt von 22,00 Euro verlangt. Unseren Platz 3 belegt die Commerzbank mit 22,50 Euro, womit sie gleichzeitig auch die günstigste Filialbank ist. Ab Platz 4 klettern alle weiteren Banken auf über 30,00 Euro. So belegen die Sparkasse Leipzig, die Consorsbank und die Frankfurter Sparkasse die Schlussplätze, da ihre Gebühren sogar erst bei 38,00 Euro beginnen. Zur deutschen Postbank kann leider keine konkreten Angaben gemacht werden, da diese Bank keine Fremdkostenpauschale anbietet. Die endgültigen Kosten können daher nur mit Hilfe der Daten zum Fremdentgelt der ausländischen Bank gemacht werden.

Kreditinstitut Grundgebühren Fremdkosten- pauschale zusätzliche Kosten Kosten insgesamt
comdirect 7,90 Euro 12,50 Euro 0,00 Euro 20,40 Euro
ING 10,00 Euro 12,00 Euro 0,00 Euro 22,00 Euro
Commerzbank 12,50 Euro 7,50 Euro 2,50 Euro 22,50 Euro
HypoVereinsbank 5,00 Euro 25,00 Euro 0,00 Euro 30,00 Euro
Leipziger Volksbank 13,00 Euro 17,50 Euro 2,50 Euro 33,00 Euro
Sparda Bank Berlin e.G. 12,50 Euro 20,00 Euro 0,50 Euro 33,00 Euro
Deutsche Bank 10,00 Euro 25,00 Euro 1,55 Euro 36,55 Euro
DKB 12,50 Euro 25,00 Euro 0,00 Euro 37,50 Euro
Sparkasse Leipzig 15,00 Euro 20,00 Euro 3,00 Euro 38,00 Euro
Consorsbank 19,95 Euro 19,95 Euro 0,00 Euro 39,90 Euro
Frankfurter Sparkasse 12,50 Euro 30,00 Euro 3,00 Euro 45,50 Euro
Postbank 8,00 Euro nach Absprache 0,00 Euro fehlende Angabe
Durchschnitt 11,11 Euro 19,50 Euro 1,09 Euro 32,58 Euro
Quelle: Eigene Berechnungen

Wie viel Geld fließt zurück in die Heimatländer?

Einer Studie zufolge schickten Migranten im Jahr 2015 knapp eine halbe Billion Doller zurück in ihre Heimatländer. Dies sind rund 150 Milliarden Doller mehr als noch vor 10 Jahren. Den Untersuchungen des Internationalen Agrarentwicklungsfonds (Ifad) zufolge, stiegen die Überweisungen nach Asien mit einem Wachstum von 87 Prozent am stärksten an.

In Abhängigkeit mit dem hohen Anstieg an Transfers in die Heimatländer, wuchs auch die Anzahl der Auswanderungen, aus den Entwicklungsländern, um 28 Prozent. 200 Millionen Migranten, die in anderen Ländern arbeiten, versorgten 2015 rund 800 Millionen Familienmitglieder weltweit.

Das sind die zehn Länder mit den höchsten Rücküberweisungen von Migranten 2018:

  • USA: 68,47 Milliarden US- Dollar
  • Saudi-Arabien: 33,88 Milliarden US- Dollar
  • Schweiz: 26,74 Milliarden US- Dollar
  • Deutschland: 25,4 Milliarden US- Dollar
  • Russland:21,83 Milliarden US- Dollar
  • China: 16,55 Milliarden US- Dollar
  • Frankreich: 15,18 Milliarden US- Dollar
  • Kuwait: 14,35 Milliarden US- Dollar
  • Luxemburg: 13,74 Milliarden US- Dollar
  • Südkorea: 13,41 Milliarden US- Dollar

Bei welcher Bank sollte ich ein Basiskonto eröffnen?

Laut aktuellen Zahlen zu Asyl vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge wurden im Jahr 2019 56,5 Prozent männliche und 43,5 Prozent weibliche Antragsteller erfasst (im Jahr 2015 lag das Verhältnis noch bei knapp 70% männlich und 30,8% weiblichen Asylbewerbern). In den Altersgruppen von 16 bis unter 18 Jahren waren über 65 Prozent männliche Antragsteller vertreten und auch in den Altersgruppen von 18 bis unter 25 Jahre waren es noch 66 Prozent und in der Altersgruppe von 25 bis unter 30 Jahren noch 61 Prozent.

Beispielrechnung 1 – Alleinstehende

Somit lässt sich sagen, dass der größte Teil der Flüchtlinge aus jungen Männern besteht. Aufgrund dieser Annahme bezieht sich unsere erste Beispielrechnung auf einen alleinstehenden jungen Migranten.

Ausgangssituation: ein Asylbewerber aus Afghanistan, 16 Monate Aufenthalt in Deutschland, außerhalb der Aufnahmeeinrichtung erhält monatlich 432,00 Euro staatliche Zuwendung. Er überweist jeden Monat Geld zu seiner Familie nach Afghanistan (Im Durchschnitt gehen 300 Euro pro Geldüberweisung von Europa in Drittländer)

Eine Alternative zu den Banken für Auslandsüberweisungen bieten verschiedene Transferanbieter, wie zum Beispiel Azimo, TransferWise und Western Union. Wenn wir in unserem Beispiel bleiben und der junge Afghane schätzungsweise 300,00 Euro zu seiner Familie nach Afghanistan schicken möchte, würden bei diesen drei Transferdienstleistern folgende Kosten auf ihn zukommen:

  1. Azimo: unterstützt keine Geldtransfers nach Afghanistan*
  2. TransferWise: unterstützt keine Geldtransfers nach Afghanistan*
  3. Western Union: online oder über eine Filiale werden bei 300 Euro Transfersumme, Gebühren in Höhe von 9,90 Euro berechnet*

*Auch Syrien wird von Azimo und TransferWise nicht bedient, Western Union hingegen bietet den Transfer zu gleichen Konditionen wie nach Afghanistan an. Gerade ein Transfer in “Problem-Länder” wie Syrien und Afghanistan ist über viele Transferdienstleister leider nicht möglich, obwohl gerade da das Geld am dringendsten benötigt wird.

Angenommen der junge Mann wäre Kunde bei der VR-Bank Leipzig, dann würden auf ihn monatlich 6,00 Euro Kontoführungsgebühren zukommen und für eine Überweisung von seinem VR-Bank-Konto nach Afghanistan würden ihm 33,00 Euro Kosten entstehen (mindestens 2,50 Euro Courtage, 0,15% oder mindestens 13,00 Euro Grundgebühren zzgl. anstelle fremder Entgelte, sofern diese höher sind nochmals 17,50 Euro, somit kommt ein Betrag von 33,00 Euro zu Stande (2,50€+ 13,00€+ 17,50€). Der Afghane würde nur für die Kontoführungsgebühren und eine Auslandsüberweisung also 39,00 Euro zahlen müssen. Dies entspricht schon beinahe 10 Prozent von seinen monatlichen Einkünften. Da gerade die bedürftigen Menschen auf jeden Cent achten müssen, ist dies ausgesprochen viel Geld. Die Entscheidung, bei welcher Bank er das Konto eröffnet ist demzufolge entscheidend für spätere Folgekosten und das Budget was ihm am Ende noch bleibt. Je nach Nutzerverhalten und Betreuungswunsch muss er sich zunächst zwischen Filial- und Online-Banking entscheiden.

Wenn nur wenige Buchungen auf seinem Konto eingehen, würde sich für den alleinstehenden Afghanen das Kontenmodell der Sparda Bank Berlin anbieten. Hier wird die monatliche Grundgebühr bezüglich der Leistungen berechnet und wer wenig Leistungen benötigt zahlt damit auch weniger Postenentgelte. Außerdem wäre die Sparda-Bank Berlin eine preislich günstige Alternative. Bevorzugt er das Online-Banking sollte er sich für eine der Direktbanken entscheiden. Bei diesen ist die Online-Kontenführung sogar kostenlos.

Beispielrechnung 2 – Familie

Eine Familie aus Syrien mit 3 Kindern (8,12,15 Jahre alt) ist seit 10 Monaten in Deutschland und erhält monatlich 1396,00 Euro (außerhalb Aufnahmeeinrichtung untergebracht) bzw. 545,00 Euro (in Aufnahmeeinrichtung untergebracht) staatliche Zuwendung. Die Familie nutzt ein gemeinschaftliches Konto auf dem jeden Monat im Durchschnitt 12 Buchungen (5 Gutschriften, 7 Lastschriften) eingehen. Außerdem nimmt die Familie durchschnittlich zwei Überweisungen im Monat vor (wovon eine ins Ausland geht). Bei den örtlichen Sparkassen (Leipzig, Frankfurt) kostet jeder Posten zusätzlich ein Entgelt. Wird von der gerade geschilderten Kontobewegung ausgegangen, so würde der Familie das Konto bei der Sparkasse Leipzig monatlich 6,90 Euro (plus die Gebühren für die Auslandsüberweisung) kosten. Wenn die Familie oder die betreffende Person also nur sehr wenige Buchungen hätte, dann wäre das Konto durchaus empfehlenswert und kostengünstig. Bei vielen Buchungen jedoch ist es ungeeignet. Für die Auslandsüberweisung nach Syrien fallen die gleichen Kosten an, wie in Beispielrechnung 1 und dem Transferland Afghanistan.

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Eröffnung eines Basiskontos – Acht Filialbanken im Gespräch

Um zu wissen, wie die Eröffnung eines Basiskontos bei den verschiedenen Filialbanken funktioniert haben wir nachgefragt. Wir haben zu acht Filialbanken Kontakt aufgenommen.

Commerzbank
Bei der Commerzbank kann der Antrag zur Eröffnung des Basiskontos online heruntergeladen und ausgefüllt werden. Wurde dem Antrag stattgegeben, muss für die Eröffnung des Kontos persönlich in einer Filiale die Legitimation mit einem Ausweisdokument erfolgen. Außerdem MUSS der Antragsteller zwingend die deutsche Sprache oder die englische Sprache beherrschen. Ansonsten ist kein Abschluss eines Kontos möglich. Die Mitarbeiter sprechen grundsätzlich deutsch und in wenigen Ausnahmen auch englisch. Für die Prüfung des Antrages kann es gerne mal 8-9 Tage dauern.

Deutsche Bank
Bei der Deutschen Postbank findet man den Antrag auch online. In der Filiale gibt es keine Garantie dafür, dass die Mitarbeiter Englisch sprechen, sollte vorsorglich eine übersetzende Person mitgebracht werden. Die Anträge sind lediglich auf Deutsch vorhanden. Außerdem sollten bereits die Identitätsdokumente mitgebracht werden, bestenfalls in Form eines Passes.

Postbank
Bei der Postbank ist für die Eröffnung eines Kontos ein Termin erforderlich. Da es keine Garantie dafür gibt, dass die Mitarbeiter Englisch sprechen, sollte vorsorglich eine übersetzende Person mitgebracht werden. Die Anträge sind lediglich auf Deutsch vorhanden. Außerdem sollten bereits die Identitätsdokumente mitgebracht werden, bestenfalls in Form eines Passes.

HypoVereinsbank
Die HypoVereinsbank stellt den Eröffnungsantrag für das Basiskonto sowohl online, als auch in der Filiale bereit. Das Formular für das Basiskonto ist ausschließlich auf Deutsch verfügbar. Die Ironie hierbei ist, dass für alle andern Konten auch ein englisches Formular angeboten wird. Dabei wäre es gerade für das Basiskonto, und die damit verbundene Zielgruppe der Asylbewerber notwendig gewesen, das Formular mehrsprachig zu gestalten.

Sparda Bank Berlin e.G.
Bei der Sparda Bank Berlin kann der Antrag zur Eröffnung eines Basiskontos online oder in der Filiale ausgefüllt werden. Der Antrag ist nur in Deutsch verfügbar und auch die Mitarbeiter beraten ausschließlich in deutscher Sprache. Bei Verständigungsschwierigkeiten muss der Asylbewerber selber für eine übersetzende Person sorgen, damit sichergestellt werden kann, dass der Asylbewerber auch versteht, an welchen Vertrag er sich bindet.

Sparkasse Frankfurt
Bei der Frankfurter Sparkasse dürfen lediglich Kunden mit Wohnsitz in Frankfurt ein Basiskonto eröffnen, alle anderen würden abgelehnt werden. Wenn dieses Kriterium erfüllt ist, kann sich der Antragsteller einen Termin geben lassen. Die Kommunikation ist in Deutsch, Englisch und in einigen Fällen sogar in Türkisch möglich.

Sparkasse Leipzig
Über das Basiskonto bei der Sparkasse Leipzig können sich die Interessenten lediglich in der Filiale oder per Telefon erkundigen. Online wird dieses Konto nicht beworben und ist auch nirgends zu finden. Auch bei der Sparkasse ist ein Termin nötig, um ein Basiskonto eröffnen zu können. Der Migrant darf dazu gerne jemanden mitbringen, der ihm dabei behilflich ist. Da die Mitarbeiter nur vereinzelt englisch sprechen ist es daher sogar sinnvoll, für einen fremdsprachigen Antragsteller eine übersetzende Person mitzubringen.

Volksbank Leipzig
Bei der VR-Bank Leipzig ist ein Termin sehr sinnvoll, da ansonsten eventuell kein Kundenberater zur Eröffnung eines Basiskontos zur Verfügung steht. Eine Person zum Übersetzen darf mitgebracht werden und ist bei nicht ausreichenden Sprachkenntnissen auch dringend erforderlich. Das Antragsformular ist lediglich in deutscher Sprache verfügbar und auch von den Mitarbeitern können Englischkenntnisse nicht vorausgesetzt werden.

Alle Banken – Fazit
Bei allen Banken ist das Antragsformular zur Eröffnung des Basiskontos lediglich auf Deutsch verfügbar. Die Mehrsprachigkeit der Mitarbeiter ist bescheiden ausgebildet. Nur wenige Banken bieten auch englischsprachige Beratung an. Die Unterschiede beginnen bei der Terminvereinbarung bis hin zu den Übersetzungsmöglichkeiten zwischen Asylbewerber und Bankmitarbeiter. Bei einigen Banken kann direkt spontan vor Ort ein Basiskonto eröffnet werden, bei anderen wird hierfür ein Termin benötigt. Zum einen darf eine helfende übersetzende Begleitperson mitgebracht werden, zum anderen muss der Asylbewerber selbst verstehen, welchen Vertrag er eingeht und demzufolge die Sprache beherrschen. Von Bank zu Bank existieren kleine bis große Unterschiede, aber verpflichtet sind sie alle dem Asylsuchenden ein Basiskonto zur Verfügung zu stellen.

Merkblatt zum Thema Basiskonto auf englisch und arabisch zum Download

Ausblick für das Basiskonto

Zuwanderung nach Europa
© thinkstock Doomko

In Anbetracht an die Fertilitätsrate (Geburten pro Frau) in den Herkunftsländern der Asylbewerber und aufgrund des Familiennachzuges ist damit zu rechnen, dass in naher Zukunft noch mehr Menschen das Basiskonto beanspruchen werden. Demzufolge ist es umso wichtiger, dass die Banken gut vorbereitet sind und mit dem Basiskonto diesen Menschen eine Chance geben sich in ihrer neuen Welt zu etablieren. Das heißt zum einen, dass die Kontoentgelte angemessen sein müssen und zum anderen, dass den Bedürftigen bei der Eröffnung eines Basiskontos so weit wie möglich entgegengekommen wird. Angemessen bedeutet in diesem Fall, dass die Gebühren den marktüblichen Entgelten entsprechen und dabei das Nutzerverhalten berücksichtigt wird. Und mit Entgegenkommen sind Erleichterungen gemeint, die den Bedürftigen durch die Banken verschafft werden können. Zum Beispiel in Form eines mehrsprachigen Antragsformulars oder einer mehrsprachigen APP.

Land Geburtenrate %-Anteil der Migranten*
Deutschland 1,6 -
Syrien 2,8 27,3%
Irak 3,7 10,1%
Iran 2,1 6,7%
Nigeria 5,4 6,3%
Türkei 2,1 6,3%
Afghanistan 4,5 6,1%
Eritrea 4,1 2,4%
Somalia 6,1 3,1%
Quelle: Geburtenraten bei der World Bank

**Die prozentualen Angaben der Migranten beziehen sich auf die Gesamtzahl der Erstanträge von 2018. Die Anzahl der Erstanträge 2018 lag laut dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge bei 161.931 Menschen. Die meisten Erstanträge kamen von syrischen Asylbewerbern.

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Richterliches Urteil zu den Kosten eines Basiskontos

Was wird konkret bemängelt?

Das Basiskonto der Deutschen Bank kostet monatlich 8,99 Euro. Weitere Kosten werden berechnet, wenn die Dienste eines Mitarbeiters in Anspruch genommen werden oder bei beleghaften Überweisungen (1,50 Euro pro Überweisung). Dies verleitete die Verbraucherzentrale Bundesverband dazu auf Unterlassung zu klagen.

Der BGH bestätigte am 30. Juni 2020 die Unwirksamkeit der entsprechenden Entgeltklauseln der Deutschen Bank (Az. XI ZR 119/19).

Urteilsbegründung des BGH

Die Deutsche Bank konnte zwar belegen, dass die monatlichen Kosten von 8,99 Euro den unternehmenseigenen Kosten (erhöhter Aufwand, erhöhtes Geldwäsche- Risiko) entsprechen, aber der BGH führte in seiner Urteilsbegründung aus, dass der mit der Führung von Basiskonten verbundene Mehraufwand nicht allein auf die Basiskontoinhaber umgelegt werden darf.

Die Verpflichtung der Bankinstitute jedem Berechtigten ein Basiskonto zu ermöglichen, darf nicht umgangen werden, indem die Kosten abschreckend gestaltet werden.
Laut BGH müssten zur (teilweisen) Kostendeckung die Leistungspreise herangezogen werden, die im freien Wettbewerb von den Bankunternehmen erwirtschaftet werden.

Kommentar zum Urteil

Ende 2019 hat die Stiftung Warentest eine Studie zu den Jahrespreisen für Basiskonten bei 124 Banken veröffentlicht. Die Berechnungen erfolgten anhand eines Modellkunden, der keine regelmäßigen Zahlungseingänge hat und sein Konto über eine Filiale führt. Weit weniger als die Hälfte der Basiskonten blieb unter 100 Euro pro Jahr, die Höchstpreise lagen sogar bei 250 Euro. Die Preise für normale Girokonten dagegen sind meist günstiger. Daher ist die Arbeit der Verbraucherzentralen wichtig, um die Banken daran zu erinnern die Preise nicht zu hoch anzusetzen.

Es ist vollkommen richtig, dass ein Basiskonto nicht teurer sein sollte als ein herkömmliches Konto, da das Konzept Basiskonto besonders für bedürftige Menschen, wie Flüchtlinge, Obdachlose, Sozialhilfeempfänger und Geringverdiener gedacht ist.

Mit der Einführung des Basiskonto im Jahre 2016 sollten alle Verbraucher die Möglichkeit erhalten am wirtschaftlichen Leben teilzunehmen, wofür ein Konto nun mal Grundvoraussetzung ist. Die Banken haben dabei einen höheren Aufwand, etwa bei der Geldwäscheüberprüfung, aber sie sollten das Basiskonto nicht absichtlich unattraktiv gestalten bzw. die Kosten auf die Ärmsten der Gesellschaft umlagern. Es darf nicht sein, dass ausgerechnet diese Menschen die höchsten Kontoführungsgebühren zahlen müssen.

Fest steht: Das Gesetz sieht nicht vor, dass Basiskonten kostenlos sein müssen, sondern schreibt lediglich eine angemessene Preisgestaltung vor.

„Das Entgelt für die von § 38 erfassten Dienste muss angemessen sein. Für die Beurteilung der Angemessenheit sind insbesondere die marktüblichen Entgelte sowie das Nutzerverhalten zu berücksichtigen.“ (§ 41 Zahlungskontengesetz)

Was genau unter einem angemessenen Entgelt zu verstehen ist, ist heftig umstritten. Insofern war eine höchstrichterliche Intervention nötig, um Rechtssicherheit zu schaffen.

Natürlich muss man kein Basiskonto eröffnen, jedoch ist es für Menschen ohne regelmäßiges Einkommen oder ohne festen Wohnsitz eine der wenigen Möglichkeiten, um ein Konto führen zu können.

Es muss erwähnt werden, dass niemand dazu gezwungen wird ein Basiskonto bei der Deutschen Bank für 8,99 Euro zu eröffnen. Es gibt weitaus günstigere Anbieter. Der Vergleich der monatlichen Grundgebühr zwischen den einzelnen Banken ist hier zu empfehlen und kann eine Menge Geld sparen.

Für Menschen, die nicht zwingend einen Ansprechpartner vor Ort benötigen und über Internetzugang verfügen, kann ein Basiskonto bei einer Direktbank eine günstige Alternative sein. Einige sind sogar kostenlos.

Fazit

Die Einführung des Basiskontos durch das Zahlungskontengesetz ist richtig und wichtig. Alle Bürger sollen und müssen die Möglichkeit haben, am wirtschaftlichen Leben im Land teilzunehmen und dafür ist ein Konto eine Grundvoraussetzung. Bezüglich der Umsetzung hapert es jedoch noch bei einigen Banken.

Filialbanken zocken sowohl bei der monatlichen Grundgebühr, als auch bei den zusätzlichen Postenentgelten ordentlich ab. Einzige Ausnahme bildet die Sparda Bank Berlin e.G.. Die Direktbanken sind im Vergleich dazu sehr kostengünstig, setzen allerdings Internet und ein internetfähiges Gerät voraus. Aufgrund von immer mehr Orten mit freiem WLAN und staatlichen Zuwendungen (in Form von Geld- und Sachleistungen) sollte das Internet auch für Flüchtlinge leicht zugänglich sein. Daher empfehlen wir, aus rein kostentechnischen Gründen, die Eröffnung eines Basiskontos bei einer Direktbank. Beachtet werden, sollten hier allerdings die Konditionen bezüglich der Bargeldabhebung und Kosten der Bargeldeinzahlung.

Asylbewerber haben monatlich nur begrenzte Mittel zur Verfügung. Ihr Einkommen ist gering und muss deswegen sorgsam eingesetzt werden. Eine mögliche und beliebte Ausgabe der Asylbewerber ist der monatliche Geldtransfer ins Heimatland. Viele Transferdienstleister bieten keinen Geldtransfer in Krisenstaaten an. Hier ist Western Union eine attraktive Lösung. Das Geld wird in einer Western Union Filiale eingezahlt und ist bereits binnen weniger Augenblicke am Zielort (z.B. Afghanistan bei einer Transfersumme von 300 Euro für ein Entgelt in Höhe von 9,90 Euro). Dort angelangt, kann der Empfänger das Bargeld abholen. Gerade in Krisengebieten und für Menschen ohne Konto ist dies eine ideale Lösung. Sollte den Zurückgebliebenen doch ein Konto zur Verfügung stehen, kann das Geld auch über die Hausbank ins Ausland transferiert werden. Hier sind die comdirect und die ING am kostengünstigsten mit Gebühren in Höhe von 20,40 Euro und 22,00 Euro pro Auslandsüberweisung in Höhe von 300 Euro nach Afghanistan.

Der Grundgedanke des Basiskontos, ist die gesellschaftliche Integration aller Verbraucher. Banken dürfen sozial schwächer gestellten Menschen keine Kontoeröffnung mehr verweigern. Aufgrund der aktuell starken Zuwanderung sind gerade Flüchtlingsfamilien die Nutzer der Basiskonten. Fakt ist allerdings, dass die Banken auf die neuen Bürger schlecht vorbereitet sind. Mehrsprachige Antragsformulare sind gar nicht und günstige Konditionen nur sehr selten zu finden. Um weitere Asylbewerber zu integrieren und den Familiennachzug erfolgreich zu managen besteht hier in Zukunft ein großer Nachholbedarf für die Banken.

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Quellen


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