Kurze Info für alle die ein 1822direkt Girokonto (Klassik oder Mobile) nutzen oder demnächst beantragen möchten: Das bisher kostenlose 1822direkt Kontomodell (unter Voraussetzung des Mindesgehaltseinganges) wird im nächsten Jahr eine Preisanpassung vornehmen.
Das FinTech Tomorrow wechselt ab dem 5. Oktober 2021 zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen ihr Kontomodell. Bis Ende August war das Kontomodell “Zero” das einzige Angebot von Tomorrow. Für 15 Euro monatlich stellte die Bank ihr nachhaltiges Konto zur Verfügung. Allerdings stolperte wohl der eine oder andere potenzielle Kunde über diese im Hochpreissegment angesiedelte Kontoführungsgebühr.
Seit dem Einstieg der sogenannten Neobanken, auch unter dem Oberbegriff Fintechs bekannt, in den Markt der Girokonten galt, dass Girokonten bei Fintechs kostenlos sind. Zumindest boten diese Marktteilnehmer ein kostenloses Kontomodell an. Allerdings mussten die hochmotivierten Macher erkennen, dass am Ende des Tages nicht jeder Kunde einer klassischen Bank oder Sparkasse begeistert den Anbieter wechselt und das Business Cases auch einmal von der Realität abweichen. In der Konsequenz drehen immer mehr Banken, auch klassische Anbieter kostenloser Girokonten an der Gebührenschraube.
Wohin mit dem ganzen Geld? Ende 2020 wiesen rund 84,3 Prozent aller Sparkassen in Deutschland einen Passivüberhang auf, d. h. sie verwalteten mehr Kundeneinlagen als sie für Kredite aufwenden konnten.
Seit Jahren ist die DKB für ihr gebührenfreies Girokonto mit ebenso gebührenfreier Kreditkarte bekannt. DKB Cash nennt sich das aktuelle Angebot, bei dem man ein Girokonto inklusive Visa Kreditkarte erhält. Doch eben diese Kreditkarte soll es künftig in der Form nicht mehr geben.