Die aktuelle Ausgabe des SCHUFA Risiko- und Kreditkompass veröffentlicht jährlich Daten rund um die Bonität der Verbraucher in Deutschland. Diesmal gibt die Auskunftei zum ersten Mal Informationen zur Zahl der Pfändungsschutzkonten in Deutschland preis.
P-Konten boomen
Pfändungsschutzkonten, abgekürzt P-Konten, worden am 01. Juli 2010 eingeführt. Wird die Umwandlung eines Girokontos in ein solches P-Konto beantragt, kann das Geld in Höhe des monatliche Grundfreibetrag vor Schuldnern geschützt werden. Seitdem ist die Zahl der P-Konten in die Höhe geschossen: Am Ende des Jahres 2025 gab es rund 2,817 Millionen Pfändungsschutzkonten in Deutschland, mehr als je zuvor. Dies sind 63.000 mehr als im Vorjahr und stellt einen Anstieg von 2,3 Prozent dar.
Da pro Person nur ein P-Konto geführt werden darf, entspricht diese Zahl rund vier Prozent aller Erwachsenen. Anders gesagt, einer von 25 Erwachsenen in Deutschland besitzt ein P-Konto.
Surftipp: Alles zum Girokonto mit Pfändungsschutz
P-Konten müssen nach einer Entschuldung nicht zwingend geschlossen werden, aber seit 2022 nehmen die Eröffnungen neuer P-Konten wieder zu. Ab 2021 hat auch die Zahl der Privatinsolvenzen wieder zugenommen, daher steht der Anstieg der P-Konten damit wahrscheinlich in Zusammenhang. Zugleich steigen auch die Schließungen von P-Konten, allerdings nicht im selben Maße wie die neue Eröffnungen.