Die öffentliche Verschuldung Deutschlands ist im vergangenen Jahr kräftig gestiegen. Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamts (Destatis) erhöhten sich die Schulden von Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherungen um rund sechs Prozent. Zum Jahresende belief sich der Schuldenstand damit auf knapp 2,7 Billionen Euro, wie aus aktuellen Auswertungen hervorgeht, über die unter anderem der Deutschlandfunk berichtete. Treiber der Entwicklung waren unter anderem höhere Staatsausgaben sowie neue Sondervermögen.
Pro-Kopf-Verschuldung: Staatsschulden lasten schwer
Umgerechnet auf die Bevölkerung ergibt sich daraus eine Pro-Kopf-Verschuldung von etwas über 30.000 Euro. Bereits für das Jahr zuvor hatte Destatis einen deutlichen Anstieg gemeldet. Berücksichtigt werden dabei sämtliche Verbindlichkeiten des öffentlichen Gesamthaushalts gegenüber dem nicht‑öffentlichen Bereich, etwa Banken und Investoren im In- und Ausland. Damit trägt rein rechnerisch jede Einwohnerin und jeder Einwohner eine wachsende staatliche Schuldenlast.
Pro-Kopf-Vermögen und Ersparnisse: Deutlich höher – aber ungleich verteilt
Dem steht ein deutlich höheres privates Vermögen gegenüber. Nach aktuellen Auswertungen internationaler Studien lag das durchschnittliche Netto‑Geldvermögen pro Kopf in Deutschland zuletzt bei rund 87.000 Euro. Dieses umfasst Bankguthaben, Wertpapiere und andere finanzielle Rücklagen, jedoch keine Immobilien. In vielen Analysen gelten diese Geldvermögen zugleich als Maß für die durchschnittlichen Ersparnisse pro Kopf. Fachleute weisen allerdings darauf hin, dass es sich um einen Durchschnittswert handelt: Die Vermögen sind sehr ungleich verteilt, weshalb der Median deutlich niedriger liegt.
Durchschnittlicher Kontostand auf dem Girokonto in Deutschland
Das Girokonto dient bei den meisten Haushalten vor allem als Zahlungskonto für Gehalt, Miete und laufende Ausgaben – nicht als Sparinstrument. Viele Deutsche halten größere Rücklagen bewusst auf Tagesgeld‑, Spar‑ oder Depotkonten, was die niedrigen Medianwerte erklärt.
Einen offiziellen, einheitlichen Wert veröffentlicht die Deutsche Bundesbank nicht regelmäßig, weil Girokonten sehr unterschiedlich genutzt werden. Mehrere große Studien und Umfragen liefern jedoch ein konsistentes Bild:
- Der durchschnittliche Kontostand auf deutschen Girokonten liegt bei rund 7.000 bis 7.500 Euro.
Dieser Wert basiert u. a. auf Umfragen der Deutschen Bank sowie aktuellen Erhebungen des Vergleichsportals Smava, über die verschiedene Medien berichten. - Deutlich aussagekräftiger ist jedoch der Median:
Er liegt nur bei etwa 1.800 bis 3.000 Euro. Das bedeutet, dass die Hälfte der Menschen weniger Geld auf dem Girokonto hat und der Durchschnitt durch relativ wenige hohe Guthaben nach oben verzerrt wird.
Um den Kontostand möglichst hoch zu halten, lohnt es sich, auf unnötige Kontoführungsgebühren zu verzichten. Schauen Sie dafür gern bei unseren Top 5 kostenfreien Girokonten vorbei und finden Sie das passende Angebot für Ihren Alltag.
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