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Fintech Penta integriert die Steuer-Software DATEV

Dienstag den 15.12.2020 - Abgelegt unter: Alle Nachrichten
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Ein weiteres tolles Feature für Penta: Neben der Beantragung von KfW-Schnellkrediten bietet Penta nun auch als erstes deutsches Fintech-Unternehmen eine DATEVconnect online Schnittstelle an.

Das Wichtigste in Kürze

  • erste Kooperation zwischen dem führenden IT-Dienstleister DATEV und einer deutschen digitalen Business-Banking-Plattform (Penta)
  • Erleichterung der Buchhaltung durch offizielle DATEV-Schnittstelle
  • Belegmanagement digitalisieren
  • automatisiert, zeitsparend, einfach

Penta und DATEV – die perfekte Symbiose zwischen Banking und Buchhaltung. Penta Kunden und Kundinnen haben seit diesem Monat die Möglichkeit ihre vorbereitete Buchführung bequem und digital direkt aus ihrem Geschäftskonto zu managen. Das heißt, sie können z.B. ihre Belege direkt an die Banktransaktion anheften und diese zum Wunschzeitpunkt an DATEV übermitteln oder sie können auch die vorbereitete Buchhaltung selbst anschließen und dem Steuerberater übergeben. Ein großer Vorteil der Unternehmer ist somit die Zeitersparnis und damit verbunden auch eine finanzielle Entlastung.

Wie hoch ist die Zeitersparnis durch DATEV – Studie Plum Consulting?

Kleine und mittelständische Unternehmen verbringen laut der Plum Consulting Studie ca. 80-100 Tage pro Jahr mit Verwaltungsaufgaben. Allein 23 Prozent soll hiervon die Buchhaltung in Anspruch nehmen. Befragte Steuerkanzleien, die mit DATEV zusammenarbeiten, berichten von einer Zeitersparnis von 25 bis hin zu 50 Prozent. Vor allem bei der Erstellung des Jahresabschlusses ist dabei Zeit zu gewinnen. Des Weiteren minimiert sich das Risiko des Datenverlustes, aufgrund der Digitalisierung.

Welche Fintechs bieten auch eine DATEV-Schnittstelle an?

Aktuell ist Penta das einzige Fintech-Unternehmen mit DATEVconnect online Schnittstelle. Von den großen Fintechs wie: N26, Kontist, Holvi oder Fyrst ist nichts im Marktplatz bei DATEV zu sehen.

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Fintech Penta bietet Beantragung von KfW-Schnellkrediten an

Mittwoch den 9.12.2020 - Abgelegt unter: Alle Nachrichten
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Penta ermöglicht ab sofort ihren Kunden die Beantragung von KfW-Schnellkrediten. Schon lange wollte die deutsche Fintech-Branche mit ins Boot und KfW-Hilfen vergeben. Jedoch ließ die KfW sie nicht. Nun wird Fintech-Bank Penta mit ihren ca. 25.000 KMU-und Startup-Kunden doch noch zu einer KfW-Bank.

Kooperation mit Banxware und der Vereinigten Volksbank Raiffeisenbank eG

Nachdem Penta zunächst von der KfW abgewiesen wurde, musste ein anderer Weg gefunden werden. Zunächst begann dieser mit einer Partnerschaft zu der Volksbank Bielefeld-Gütersloh. Ziel war es erstmal regional Kunden Zugang zu den Corona-Hilfen der KfW zu verschaffen. Dieses Prinzip hätte auch in anderen Regionen fortgeführt werden können. Jedoch offerierte sich mit der Gründung eines weiteren Fintech namens Banxware eine andere Möglichkeit. Erklärung: Banxware versteht sich als „Software as a Service“-Anbieter, der Bilanzsummen-Player (also etwa Banken oder Lending-Fonds) mit digitalen Kreditmarktplätzen verknüpfen will. Somit war das passende Bindeglied zwischen der Vereinigten Volksbank und Penta gefunden.

Das Aufgabenfeld ist nun klar verteilt. Penta stellt die Plattform bereit. Und Banxware kümmert sich um die Antragsstrecke, das Hochladen aller notwendigen Unterlagen, die digitale Unterschrift des Antrags bis hin zum Videoident. Dieser komplette Antragsprozess ist selbstverständlich online gestaltet. Im Anschluss bildet Banxware die technische Brücke zur Vereinten Volksbank, von wo aus, die Weiterleitung an die KfW erfolgt.

Voraussetzungen für einen KfW-Kredit

Der Förderkredit der Kreditanstalt für Wiederaufbau soll Unternehmer/innen unterstützen, die durch die Corona-Krise finanzielle Einbußen erlitten haben und deshalb einen Kredit aufnehmen müssen. Aufgrund dessen möchte Penta in Kooperation mit Banxware den Betroffenen schnell und einfach Hilfen zugänglich machen.

Selbstständige, Freiberufler/innen und Unternehmer/innen können innerhalb von 15 Minuten einen digitalen Antrag auf einen KfW-Schnellkredit bis zu einer maximalen Kreditsumme von 300.000 EUR über Penta und deren Partner Banxware stellen.

Voraussetzungen für einen KfW-Schnellkredit sind:

  • Unternehmen müssen bereits seit Januar 2019 am Markt sein
  • max. 10 Mitarbeiter
  • In der Zeit vor der Corona-Krise, d.h. im Jahr 2019 oder alternativ in Summe in den Jahren 2017-2019, muss ein Gewinn erzielt worden sein

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Eine für alle – 7 Multibanking Apps im Test

Montag den 23.11.2020 - Abgelegt unter: Alle Nachrichten
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Eine App für alle Banken – wir haben sieben Banking-Apps-Anbieter getestet, welche alle mit Multibanking ausgestattet sind. Als Testsieger zeichneten wir die Finanzblick App aus. Jene erzielte im Test 97 von 100 Punkten und damit die maximalen 5 Sterne. Die übrigen Apps erhielten zwischen 67 und 56 Punkte, was 3,5 bzw. 3 Sternen entspricht. Sämtliche Angebote existieren für Android und iOS.

Getestet wurden die Banking Apps in vier Kategorien, darunter Kosten, Installation, Funktionen sowie Sicherheit. Im Testfeld befanden sich neben Finanzblick auch die Apps von Check24, Banking4, der Sparkasse, StarMoney, Numbrs sowie Outbank.

Das Wichtigste auf einen Blick:

  • Testsieger Finanzblick erreicht satte 97 von 100 möglichen Punkte im Test
  • 6 Anbieter mit „befriedigend“ (3 Sternen) getestet
  • Preise der Apps bis zu fast 90 Euro im Jahr
  • Kostenpflichtige Apps landen am Ende des Tests, Testsieger kostenfrei

Kosten zwischen 0,00 und 89,99 Euro

Hinsichtlich der Sicherheit konnten wir keine gravierenden Mängel feststellen. Lediglich zwei Apps beinhalteten keine Pushbenachrichtigung bei Transaktionen, was zur Abwertung führte.

Sehr unterschiedlich gestalteten sich die Preise, die zwischen 0,00 Euro und bis zu 89,99 Euro im Jahr lagen. Bemerkenswert: Der Testsieger der Buhl Data Service GmbH ist eine der kostenfreien Varianten. Insbesondere die beiden Modelle mit monatlichen Abo-Gebühren von 5,49 Euro für StarMoney bzw. 7,49 Euro für Numbrs fanden sich am Ende des Tests auf den Plätzen fünf und sechs wieder. Diese Kosten würden sich dann noch zu den laufenden Kontogebühren addieren, was wir für wenig sinnvoll halten – speziell, da die Apps kaum Mehrwert gegenüber der kostenlosen Konkurrenz boten.

Sparkassen App nur mit Einschränkung empfehlenswert.

Insgesamt erfüllten alle Apps ihren Zweck. Einzig die Sparkassen App, die Überweisungen lediglich von Sparkassen-Konten zulässt, können wir daher nur bedingt empfehlen. Insgesamt reichte es aber auch hier für einen Mittelfeld-Platz.

Die Banking Apps lohnten sich immer dann, wenn der Kunde mehrere Konten verwalten will und seine Daten im Blick haben möchte. Praktisch sind vor allem automatisierte Kategorisierungen von Ausgaben, klassische Bankleistungen und Extras wie die Verwaltung von Versicherungen oder Depots. Budgeterstellungen oder Bankautomatensuchen sind eher nette Extras.

Vorausgesetzt wurde, dass jede App multibankfähig ist, d. h. sie nicht spezifisch nur für eine Bank funktioniert. Diesen Anspruch erfüllten die Apps mehrheitlich.

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Instant Payment – Kommt nun eine EU-Regulierung?

Mittwoch den 4.11.2020 - Abgelegt unter: Alle Nachrichten
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Instant Payment – seit knapp drei Jahren gibt es die Echtzeitüberweisung auch in Deutschland. Vorreiter war die HVB im November 2017. Trotz dieser Zeit ist Instant Payment ein kostenpflichtiges Feature geblieben, welches nicht bei allen Banken angeboten wird – vom Standard also weit entfernt. Nun reagiert die Europäische Union.

 

Das Wichtigste in Kürze:

  • Lediglich 62 Prozent aller EU-Zahlungsdienstleister unterstützen Sepa-Echtzeitzahlungen – bis Ende 2021 soll es eine Vollabdeckung mit Instant Payments geben
  • Die Gebühren für Instant Payment liegen deutlich über denen einer gewöhnlichen Sepa-Überweisung – EU-Kommission fordert die Angleichung der Gebühren
  • Die Corona-Pandemie hat dem bargeldlosen Zahlen in Europa einen deutlichen Vorschub gegeben.

Gerade in Corona Zeiten, mit steigender Tendenz zum bargeldlosen Bezahlen ist der schnelle und sichere bargeldlose Zahlungsverkehr unumgänglich. Jedoch musste die Europäische Kommission feststellen, dass viele der Banken noch gar kein Instant Payment anbieten.

Insbesondere für Firmenkunden wäre dies von essenzieller Bedeutung, meint auch Mario Reichel (Zahlungsverkehrsexperte bei der Bankberatung PPI). Zudem brauchen die Unternehmen, welche auf Echtzeitzahlungen umstellen, auch die Gewissheit, dass die Zahlung wirklich umgehend beim Empfänger ankommt. Andernfalls drohe das Risiko in Zahlungsverzug zu kommen.

Als Lösung möchte die EU-Kommission in Brüssel bis Ende 2021 eine flächendeckende Versorgung von Instant Payments schaffen und schreckt nicht vor einer Regulierung zurück (Statement der Brüsseler Behörde in ihrer Digital-Finance-Strategie).

Als ein weiteres Manko muss die Gebührenpolitik der Banken genannt werden. Bei den momentanen Kosten für eine Echtzeitüberweisung kann keine Rede von Standard sein. Auf Dauer sollen die Gebühren der Sepa-Echtzeitzahlung an die Gebühren der normalen Sepa-Überweisung angeglichen werden.

Was ist Instant Payment?

Instant Payment ist eine Echtzeitüberweisung, heißt nach Ausführung der Überweisung ist das Geld rund um die Uhr innerhalb von 10 bis 20 Sekunden beim Empfänger. Aktuell ist dies bis zu einem Betrag von 100.000 Euro möglich.

Voraussetzung ist allerdings, dass beide Banken an dem neuen System teilnehmen. In unserem Ratgeber haben wir für Sie alle Teilnehmenden Sparkassen und Banken, sowie deren Gebühren aufgelistet:

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Bußgelder 2020 – so viel mussten die Banken weltweit zahlen

Mittwoch den 14.10.2020 - Abgelegt unter: Alle Nachrichten

Um es vorweg zu nehmen, auch wenn die Deutsche Bank nicht mehr zwingend zu den Global Players zählt, in der Höhe der Bußgelder schafft sie es im Jahr 2020 weltweit auf Platz sieben. Das irische Finanzanalysehaus hat aktuell seinen Jahresbericht zu den Bußgeldzahlungen der Banken weltweit veröffentlich. Die Zahlen sind beeindruckend.1

Das Wichtigste in Kürze:

  • Weltweit wurden die Banken im Jahr 2020 mit 8,39 Milliarden Euro Bußgeldern belegt.
  • US-Banken an der Spitze, Deutsche Bank „schafft“ es auf Rang sieben.
  • Häufigster Vorwurf waren Verstöße gegen Geldwäsche und Compliance.
  • Das Baltikum stand bei Geldwäsche immer wieder im Fokus.

America first

Donald Trumps Slogan „America first“ trifft auch auf die US-Finanzinstitute zu, wenn es um die Strafzahlungen im Jahr 2020, Stand Oktober, geht. In der Summe wurden 8,93 Milliarden Euro an Bußgeldern verhängt. Die US-amerikanischen Banken zahlten davon stolze 6,44 Milliarden Euro, 72,2 Prozent. Alleine Goldman Sachs wurde mit 3,39 Milliarden Euro zur Kasse gebeten. Hier die Top Ten weltweit:

Rang Bank Staat Betrag in Mrd. Euro
1 Goldman Sachs USA 3,39
2 Wells Fargo USA 2,53
3 Westpac Australien 0,77
4 Bank Hapoalim Israel 0,76297
5 Swedbank Schweden 0,36
6 Citigroup USA 0,34017
7 Deutsche Bank Deutschland 0,12652
8 Scotia Bank Kanada 0,10768
9 TD Bank USA 0,10309
10 SEB Bank Schweden 0,09618

Die Gründe

Spannend sind natürlich die Gründe für die Verurteilungen. Goldman Sachs half beim Aufbau eines Staatsfonds, der letztendlich nur als Sparschwein für einige Wenige diente. Wells Fargo arbeitet über Jahre hinweg mit Millionen von Fake-Konten, um „besser da zu stehen“.

Der Westpac wurde nachgewiesen, dass sie die größte Geldwäsche in Australien ermöglichte. Die israelische Bank Hapoalim und ihre schweizerische Niederlassung wurden zum einen die Beihilfe zur Steuerhinterziehung nachgewiesen, zum anderen ein Fall von Geldwäsche.

Surftipp: Steuerhinterziehung und Selbstanzeige - Ratgeber

Der Swedbank wurde eine defizitäre Kontrolle der Geschäftsführung im Zusammenhang mit Geldwäsche im Rahmen von Geschäften im Baltikum zum Verhängnis. Die Citibank hat eigentlich nichts gemacht. Das allerdings im Zusammenhang mit Datensicherheit, Präventionen zur Geldwäsche und Controlling.

Die Deutsche Bank musste für ihre Geschäftsbeziehung mit Jeffrey Eppstein und damit einhergehenden Compliance-Verstößen büßen. Bei Eppstein handelte es sich um einen ehemaligen Investmentbanker und verurteilten Sexualstraftäter, der in der Untersuchungshaft im Jahr 2019 verstarb. Außerdem wurden der Deutsche Bank Compliance Vergehen bei Geschäften mit Geldwäschehintergrund mit der Danske Bank im Baltikum vorgeworfen.

Die Bank of Nova Scotia (Scotia Bank) machte sich eines ganz klassischen Vergehens schuldig. Sie wurde der nachgewiesenen Marktmanipulation beim Rohstoffhandel beschuldigt. Der Vorwurf gegenüber der TD Bank gilt in Bankenkreisen nach wie vor eher als Kavaliersdelikt. Das US-Haus hatte seinen Kunden nicht gerechtfertigte Gebühren in Rechnung gestellt.

Die SEB Bank beging einen in Skandinavien offensichtlich häufiger auftretenden Fehler. Ursache für die Strafzahlungen waren Missstände bei Compliance in Zusammenhang mit Geldwäsche.

Bemerkenswert ist, dass sich in der Spitzengruppe der zehn Banken mit den höchsten Strafen nur ein Fall der Marktmanipulation findet. Der ehemalige Bonus-König der Deutschen Bank, Christian Bittar, hatte sich seinerzeit wegen Marktmanipulationen beim EURIBOR massiv strafbar gemacht.2 Klarer Spitzenreiter sind heute Vergehen im Zusammenhang mit Geldwäsche.

Surftipp: Alles zum Thema Geldwäsche im Überblick

Weiterführende Informationen

  1. The Bank fines 2020 report – The Finbold report
  2. Bonuskönig der Deutsche Bank auf freiem Fuß – F.A.Z., 12.10.2020

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