Dispozinsen der Volksbanken und Raiffeisenbanken

Die Genossenschaftsbanken in Deutschland verfügen über eine Bilanzsumme in Milliardenhöhe, betreuen eine sehr große Mitgliederzahl und noch weit mehr Kunden, die ihnen in Finanzfragen vertrauen. Damit bilden die Volksbanken und Raiffeisenbanken den größten genossenschaftlichen Bankenverbund des Landes. Seit ihren Ursprüngen, die auf die Idee der Kreditvergabe an Genossenschaftsmitglieder zurückgehen, gehört das Kreditgeschäft bis heute zu den zentralen Aufgaben dieser Institute.
Doch wie attraktiv sind die Kredit-Zinsen der Volksbanken und Raiffeisenbanken? Vor allem mit Hinblick auf die, mit einem Girokonto verbundenen Dispozinsen? Also jenem Kreditrahmen, der Kunden der VR-Banken bei entsprechender Bonität in Verbindung mit einem Girokonto eingeräumt wird? Werden die VR-Banken ihrem eigenen Anspruch gerecht Fairness vor Gewinnmaximierung zu stellen?
- Niedrigster Ø Dispozins: Brandenburg (10,07 %)
- Höchster Ø Dispozins: Saarland (12,16 %)
- Günstigster Dispozins bundesweit: 3,49 % bei Volksbank Thüringen Mitte eG (Konto Premium)
- Höchster Dispozins bundesweit: 15,29 % bei VR-Bank Landsberg-Ammersee eG (VR-Giro PLUS)
- Größte Ungleichheit zwischen niedrigstem und höchstem Dispozins nach Bundesland:
- Thüringen: Niedrigster: 3,49 %, Höchster: 13,51 %, Differenz: 10,02 Prozentpunkte
- Rheinland-Pfalz: Niedrigster: 4,32 %, Höchster: 14,04 %, Differenz: 9,72 Prozentpunkte
Die Dispozinsen der VR-Banken im Überblick
Die Überziehungszinsen der VR-Banken im Überblick
Verteilung der durchschnittlichen Zinsen in Deutschland
Quellen
- BaFin – Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht