Überziehungszinsen sinken dank der Zinswende der EZB. Dennoch liegen Sparkassen und Volksbank klar über dem Bundesdurchschnitt. Wir analysieren die Lage und schauen, wie die einzelnen Bundesländer sich schlagen.

Immer noch purzeln die Zinssätze der Dispokredite in unserem Vergleich nach unten. In dieser News betrachten wir den Zeitraum vom 01. Mai bis einschließlich 02. Juli 2025, in welchem 13 Banken aus der Übersicht ihre Zinsen bei insgesamt 25 Konten senkten. Der Überziehungszins der betrachteten Banken fiel im Durchschnitt um satte 45 Basispunkte von 10,45 Prozent auf 10,00 Prozent. Dieser Mittelwert entspricht einer Minimierung von 4,32 Prozent.
Dank frischen Daten können wir die Entwicklung der Dispozinsen für Sparkassen in Deutschland beleuchten. Der durchschnittliche Überziehungszins ist im Ganzen gefallen. Dieses Mal betrachten wir exklusiv, ob ein Zusammenhang von Zinshöhe zum durchschnittlichen Pro-Kopf-Einkommen in den Bundesländern besteht.

Wie sieht es mit den Dispozinsen der Sparkassen und VR-Banken aus? Wie die Banken in unserem monatlichen Dispozinsvergleich haben die Sparkassen im Durchschnitt die Zinsen gesenkt, jedoch nicht die Volks- und Raiffeisenbanken. Was bedeutet das für das Verhältnis der Regionalbanken untereinander? Und wie schneiden sie im Vergleich zum Durchschnitt aller Banken ab?

Es geht weiterhin abwärts in unserem Dispokredit-Vergleich. Auch in der Zeit vom 01. April bis einschließlich 02. Mai 2025 haben wir in unserer Übersicht acht Banken beobachtet, die den die Dispozinsen von insgesamt 13 verschiedenen Konten gesenkt haben. Der mittlere Überziehungszins der betrachteten Banken sank von 9,33 Prozent auf 9,09 Prozent, also 0,24 Prozentpunkte. Dies entspricht einer durchschnittlichen Senkung von 2,45 Prozent.