Zahlen und Fakten

Die Welt ist ein Irrenhaus und hier ist die Zentrale. So oder ähnlich könnte man urteilen, wenn man die Zahlen und Fakten studiert, die unsere Redaktion in loser Folge auf dieser Seite zusammenträgt.

Migranten helfen mehr als die staatliche Entwicklungshilfe

Für ihre Heimatländer sind Migranten aus der Dritten Welt mittlerweile ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Zur Unterstützung ihrer Familien, Angehörigen und Freunden überwiesen sie in den letzten Jahren immer mehr Geld nach Hause. Für diesen Geldfluss in die Ursprungsländer der Migranten gibt es sogar einen Fachbegriff: Remittances.

Laut Statistik der Weltbank überwiesen Migranten folgende Summen in ihre Ursprungsländer:

  • 2000: 81 Mrd. US-Dollar
  • 2005: 192 Mrd. US-Dollar
  • 2010: 325 Mrd. US-Dollar
  • 2013: 418 Mrd. US-Dollar
  • 2016: mehr als 575 Mrd. US-Doller

Damit übersteigen die Überweisungen von Migranten die Zahlungen der Entwicklungshilfe der OECD-Nationen im gleichen Zeitraum deutlich. Diese betrugen:

  • 2000: 81 Mrd. US-Dollar
  • 2005: 128 Mrd. US-Dollar
  • 2010: 135 Mrd. US-Dollar
  • 2013: 135 Mrd. US-Dollar
  • 2015: 132 Mrd. US-Doller

Für ihre Auslandsüberweisungen nutzen Migranten übrigens bevorzugt Finanzdienstleister wie Western Union oder Moneygram.

Knapp 9 Prozent Anstieg bei Falschgeld in Deutschland im Jahr 2017

Das Internet sorgt für einen Boom – auch beim Falschgeld. Laut Bundesbank wurden im ersten Halbjahr 2017 rund 39.700 gefälschte Banknoten im Nennwert von 2,0 Mio. EUR in Deutschland aus dem Verkehr gezogen. Das sind 8,7 Prozent mehr als im zweiten Halbjahr des vergangenen Jahres. Rein rechnerisch fielen damit rund zehn falsche Banknoten pro 10.000 Einwohner und Jahr an. Dabei nahmen vor allem Fälschungen der 50-Euro-Note der ersten Serie zu.

Rücklage der Rentenversicherung schmilzt: 10 Mio Euro weniger Erträge für 2017

Lustig ist das nicht: die Rücklagen der Rentenversicherung schmelzen derzeit atemberaubend schnell dahin. Alleine für 2017 rechnet die Rentenkasse mit einem Minus von zehn Millionen Euro bei den Erträgen, im kommenden Jahr dürfte sich der Verlust auf 50 Millionen Euro ausweiten. Da die Behörde dieses Geld zwischenparken muss, fallen mittlerweile dicke Strafgebühren an.

Nur 16 Arbeitstage pro Jahr fallen in Deutschland wegen Streik aus

In Deutschland fallen durchschnittlich nur 16 Arbeitstage pro 1.000 Beschäftigte durch Streik aus. In Dänemark waren es im gleichen Zeitraum 119 Arbeitstage und in Frankreich sind es 117 Arbeitstage. (Quelle: WSI). Zumindest in dieser Hinsicht sind uns die Dänen und die Franzosen also meilenweit voraus.

Dänemark ist Freizeit-Europameister

Die Dänen sind Freizeit-Europameister. Ihre durchschnittliche Wochenarbeitszeit von Vollbeschäftigten beträgt durchschnittlich nur 38,7 Stunden. In Deutschland wird im Schnitt 41,3 Stunden pro Woche gearbeitet. Die Griechen haben mit 44,6 und Stunden pro Woche das höchste Pensum.

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