Kautionsbürgschaft einer Bank

Immer mehr Menschen haben wenig Geld und müssen streng haushalten, um über die Runden zu kommen, für Ersparnisse bleibt am Monatsende bei sehr vielen Haushalten nichts mehr übrig. Entgegengesetzt dieser Entwicklung werden Mieten immer teurer, damit steigen auch die durch die Vermieter verlangten Kautionen in den unbezahlbaren Bereich. Viele Mieter können demnach die gewünschte Wohnung nicht mieten, da sie schlichtweg die Kautionssumme nicht stemmen können. Aber für all diese Menschen gibt es eine einfache Lösung, die sich Bankbürgschaft nennt. Der Mieter verhandelt mit der Bank über eine Bürgschaft für die Kautionssumme. Diese Bürgschaft wird dem Vermieter übergeben. Sollte dieser bei dem Mietende Instandsetzungskosten an der Wohnung haben oder Zahlungsrückstände ausgleichen wollen, dann kann er die Kaution einfordern, die dann von der Bank vorgeschossen wird.

Die Bank will das Geld natürlich nicht verschenken, sie wird es vom Mieter zurück fordern. Dieser kommt somit um die eigentlichen Kosten nicht herum. Er muss jedoch nicht eine hohe Kaution hinterlegen, die bei Niedrigverzinsung brach liegt, während die überzogene Kreditkarte jeden Monat 18% und mehr an Zinsen kostet. Die Banken werden die Bürgschaft jedoch nur aussprechen, wenn man als Bankkunde noch über einen gewissen Kreditrahmen verfügt. Wer bereits überschuldet ist, der könnte das Geld im Forderungsfall nicht an die Bank zurück bezahlen. Solche Kunden erhalten dann natürlich auch keine Bankbürgschaft.

Alternative Lösungen zur Bankbürgschaft

In diesem Fall würde es jedoch noch eine Kautionsbürgschaft von spezialisierten Anbietern geben. Hier zahlt der Mieter eine geringe Jahresgebühr, damit die Bürgschaft ausgesprochen wird. Diese Jahresgebühr wird natürlich nicht zurück erstattet. Der Bürge garantiert dem Vermieter jedoch die Zahlung der Kautionssumme, wenn diese berechtigter Weise eingefordert wird. Auch dieser Bürge wird das gezahlte Geld vom Mieter verlangen. Dieser kommt demnach auch mit diesem Weg nicht an der Zahlung vorbei. Aber dieser Weg ist auch dann möglich, wenn die Bank sich nicht als Bürge anbieten möchte. Somit kann der Mieter seine Wohnung anmieten und muss nicht Girokonto und Kreditkarte überziehen.

Wenn der Mieter eine Bankbürgschaft oder eine Kautionsbürgschaft abschließen und verwenden möchte, dann muss er den Vermieter darüber vor der Vertragszeichnung informieren. Der Vermieter ist nämlich nicht dazu verpflichtet, diese Bürgschaften zu akzeptieren. Wenn ihm diese Bürgschaften sozusagen als vollendete Tatsachen aufgedrängt werden, dann braucht er nicht annehmen und kann auf die Hinterlegung vom Geld bestehen. Sollte man die Kautionssumme nicht hinterlegen können, dann gilt dieses als fristloser Kündigungsgrund. Nicht jeder Mieter ist mit Bürgschaften vertraut. Oft muss der Mieter das System erst einmal erläutern.

Es handelt sich bei Bankbürgschaften um einen sehr sicheren Weg, die Kautionssumme zu stellen. Bei Kautionsbürgschafts-Anbietern können die Vermieter jedoch berechtigter Weise misstrauisch werden. Sollte solch ein Anbieter Insolvenz anmelden, dann hätte er keine Absicherung. Aber auch diese Skepsis kann damit aus dem Weg geräumt werden, indem erklärt wird, dass dann natürlich umgehend eine neue Bürgschaft abgeschlossen wird. Der Mieter muss dem Vermieter mitunter schon gut zureden, damit dieser eine Bürgschaft akzeptiert. In den meisten Fällen werden die Mieter sich darauf einlassen, da sie die Wohnung vermietet sehen wollen. Es gibt aber auch Vermieter mit vielen Anfragen, die sich dann einen anderen Mieter aussuchen, der liquider ist. 


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