Mit dem Girokonto bargeldlos bezahlen

Verbraucher haben heutzutage verschiedene Möglichkeiten, bargeldlos zu bezahlen. Eine Möglichkeit wäre die Bezahlung durch eine normale Maestro-Karte (ehemals EC-Karte) bzw. durch eine echte Kreditkarte (z.B. VISA-Card). Regelmäßige monatliche Zahlungen lassen sich mit Überweisungen,, per Lastschrifteinzug oder per Dauerauftrag erledigen. Für die meisten Einkäufe im Supermarkt wird allerdings immer noch die gute alte EC-Karte verwendet. Das praktische daran ist, dass man in den meisten Geschäften keine Geheimzahl eintippen muss, eine Unterschrift unter dem Kassenbon reicht dafür aus. Der auf dem Kassenbon ausgewiesene Zahlbetrag wird dann nach einigen Tagen vom dazugehörigen Girokonto abgebucht.

Wer mit einer echten Kreditkarte, zum Beispiel einer VISA-Card in Supermärkten einkauft, benötigt – im Gegensatz zur EC-Karte – niemals eine Geheimzahl beim Bezahlvorgang ein. Vielmehr leistet der Kunde als Erlaubnis zur Abbuchung eine Unterschrift unter dem Kassenbeleg. Kreditkarten können aber auch für Einkäufe im Internet eingesetzt werden. Der User geht lediglich auf den Button „Zahlungsart“ und gibt dort in das Feld seine Kreditkartennummer an. Zudem werden – je nach Anbieter – auch noch weitere Kundendaten verlangt, die ausschließlich der Karteneigentümer kennt. Anschließend wird der Zahlbetrag über die Kreditkarte verrechnet.

Mit der Erteilung eines Lastschrifteinzugs erhält der Gläubiger (Zahlungsempfänger) eine einmalige Erlaubnis durch den Girokontobesitzer, einen ausstehenden Zahlbetrag direkt vom Girokonto einzuziehen. Der Kunde braucht selbst keine Überweisung zu schreiben und bei der Bank abgeben. Das wiederum hat den Vorteil, dass eine Rechnung nicht in Vergessenheit gerät. Bereits vor gedruckte Lastschriften erhält man heutzutage bei Versandhäusern, von Internet-Apotheken oder von Ämtern, wenn es zum Beispiel und die Kfz-Steuer oder um Grundbesitzabgaben geht. Auch viele Privatpatienten werden dadurch entlastet, dass sie von den jeweiligen Ärzten bereits einen Lastschrift-Vordruck erhalten, auf dem sie nur noch ihre Kontonummer eintragen und unterschreiben müssen.

Wer über das Internet Waren bestellt, erhält vielfach eine Rechnung, die er dann per Überweisung bezahlen kann. Teilweise warten die Händler erst einmal den Eingang der Zahlung ab, bevor sie ihre Ware versenden. Nur wenn die Produkte „auf Rechnung“ bestellt wurden, wird eine sofortige Lieferung veranlasst. Handelt es sich dagegen um immer wiederkehrende monatliche Zahlbeträge, wird gegenüber dem Zahlungsempfänger ein Dauerauftrag erteilt. Gerade bei Versicherungsbeiträgen oder Mietzahlungen ist die Einrichtung eines Dauerauftrags üblich. Auf diese Weise können wichtige Zahlungen nicht ins Vergessen geraten. Der Kunde hat dadurch den Vorteil, dass der abzubuchende Betrag jeden Monat automatisch an einem zuvor bestimmten Stichtag vom Girokonto abgebucht wird. Ein Dauerauftrag lässt sich übrigens problemlos über das Online-Banking selber einrichten.

Bargeldlos bezahlen mit der Prepaid-Kreditkarte

Heutzutage liegt bei der Mehrzahl der Deutschen das bargeldlose Zahlen im Trend. Zu den bargeldlosen Zahlungsarten gehören neben der Kreditkarte auch die Maestro-Karte (ehemals EC-Karte) sowie das Bezahlen mit Geldchip auf einer Bankkarte (sog. Prepaid-Kreditkarte). Gerade der Geldchip erfreut immer mehr Bankkunden. Insbesondere für Schüler auf Klassenfahrten bietet die Geldkarte eine optimale und sichere Bezahlmethode. Zudem kann mit dieser Karte niemand in die Schuldenfalle geraten, denn bezahlt werden kann lediglich auf Guthabenbasis. Mittlerweile hat sich die Anzahl der unterschiedlichen Bankkarten, die ausschließlich auf Prepaid-Basis funktionieren, auf rund 90 Millionen erhöht. Das Limit, das bei solchen Karten aufgeladen werden kann, liegt in den meisten Fällen bei 200 Euro.

Mit einer solchen Prepaid-Kreditkarte, die sich übrigens von der normalen Kreditkarte kaum unterscheidet, kann in Einkaufszentren, am Parkautomaten oder im Öffentlichen Nahverkehr bezahlt werden. Auch lässt sich mit der aufladbaren Chipkarte an jedem Automaten Bargeld abheben. Selbst das Bezahlen im Internet ist mit dieser Funktion möglich. Damit ist die Chip-karte eine „vollwertige“ Kreditkarte, die zusätzlich noch für eine exakte Kostenkontrolle sorgt. Interessenten erhalten die Karte auf Antrag und völlig einkommensunabhängig. Das entspre-chende Guthaben auf dem Chip kann jederzeit telefonisch abgefragt werden. Der größte Vorteil dieses Bezahlmediums liegt ganz einfach darin, dass der Verbraucher niemals mit seinem Konto ins Minus rutschen kann, da die Karte ausschließlich auf Guthaben-Basis geführt werden kann.

Da der Erhalt einer Prepaid-Kreditkarte völlig einkommensunabhängig ist, eignet sich diese insbesondere für die Zielgruppen Schüler oder Studenten. Trotz der Guthaben abhängigen Bezahlweise erhält der Kunde alle Funktionen, die auch eine herkömmliche Kreditkarte bietet. Mit der Prepaid Kreditkarte kann der Kunde daher nicht nur bargeldlos bezahlen, sondern auch Geld abheben oder über das Internet einkaufen. Im Gegenzug muss die Zielgruppe für die Beantragung der Karte keine regelmäßigen Zahlungseingänge vorweisen. Was die Sicherheit bei Prepaid Kreditkarten anbelangt, so liegt auch hier die Haftungsgrenze bei 50 Euro. Diese Grenze gilt allerdings nicht bei einem groben Verschulden.

Auch das Aufladen der Karte geschieht problemlos vom Girokonto. Neben dem Kartenbesitzer können so auch die Eltern die Höhe des Guthabens auf der Karte bestimmen. So kann auch auf Reisen flexibel Geld nachgeladen werden. Gerade Jugendliche, die auch bei der Kreditkarte auf Optik setzen, haben die Auswahl aus einer Vielzahl von Motiven, mit der sie ihre künftige Prepaid-Karte gestalten können. So erhalten Kartenbesitzer ihr individuelles Design, zum Beispiel mit einem eigenen Foto, einem Foto vom Partner, ein Bild vom Urlaubsort oder vom Haustier. Gerade für Eltern mit schulpflichtigen Kindern eignet sich eine Prepaid-Karte als eine 100-prozentige-Schulverpflegung. Auf diese Weise haben Schüler dann die Möglichkeit, ihr Mittagessen bargeldlos in der Schule zu bezahlen.

Die bargeldlose Bezahlmethode bietet nicht nur mehr Sicherheit für die Schüler selbst, sondern gibt dem Besitzer auch genügend Flexibilität im Umgang mit den verschiedenen Menüs. Diese Methode fördert zudem die Eigenständigkeit im Umgang mit Geld, da nur das ausgegeben werden kann, was von den Eltern zuvor auf die Karte aufgeladen wurde. Solche Karten werden vielfach von den Sparkassen bzw. den Volks- und Raiffeisenbanken angeboten. Die Bezahlung in der Schule findet dann an hierfür eingerichteten Geldkarten-Terminals statt. Die Abbuchung erfolgt über „giropay“, ein Verfahren, das von Teilen der Deutschen Kreditwirtschaft entwickelt wurde, um Online-Überweisungen über das Internet zu tätigen. Das Zahlungssystem ist nicht nur schnell und sicher, sondern bietet dem Zahlungsempfänger auch eine 100-prozentige Zahlungsgarantie.

Bargeldlos bezahlen mit der DKB-VISA-Card

Verbraucher, die auf eine wirklich kosten- und gebührenfreie Kreditkarte setzen wollen – und das weltweit – erhalten diese Möglichkeit durch die DKB-Bank. Neben einem gebührenfreien Girokonto und der dazugehörigen DKB-VISA-Card, für die ebenfalls dauerhaft keine Jahresgebühren anfallen, gibt es als Bonus auch noch eine Guthabenverzinsung in Höhe von 2,05 Prozent p. a. auf dem Kreditkartenkonto. Die VISA-Card erlaubt es gleichzeitig, weltweit an jedem Automaten gebührenfrei Bargeld zu ziehen. Der Kreditkartenanbieter sieht zudem auch noch von einer Auslandsprovision ab. Die Umrechnung selbst in einem Nicht-EU-Land erfolgt dabei zu einem fairen Kurs. Das Unternehmen ist bereits seit vielen Jahren eine absolute Empfehlung wert.

Mit der Kreditkarte der DKB und einem dazu gehörigen Internetkonto eignet sich dieses Bezahlmedium insbesondere für diejenige Zielgruppe von Menschen, die auf eine Bankfiliale verzichten können. Dabei ist es nicht nur ganz einfach, seine gesamten Finanzgeschäfte online zu tätigen, der User ist auch sehr flexibel. So ist zum Beispiel die gesamte Kreditkartenabrechnung inklusiver der Kontostände über das Internet abrufbar. Der „Nachteil“ ist lediglich, dass es für diese Privatkunden keine Bankfilialen gibt. Doch gerade die Filialen der Hausbanken stellen den größten Kostenfaktor dar. Daher ziehen viele Verbraucher eher ein optimales Preis-Leistungs-Verhältnis vor, weil sie nicht auf die Hilfe eines Bankmitarbeiters angewiesen sind. Daher entscheiden sich immer mehr Verbraucher für eine Direktbank ohne Filiale, dafür aber mit besonders guten Konditionen.

Zudem zählt bei diesem Anbieter nicht nur die absolute Kostenfreiheit von Karte und Konto, durch den VISA-Verbund hat der Nutzer auch die Möglichkeit, in einem weit verbreiteten Netz auf der gesamten Welt entsprechend Zahlvorgänge vorzunehmen. Auch die attraktive Guthabenverzinsung auf dem Girokonto spricht für sich und liegt teilweise sogar über den Angeboten einiger Tagesgeldanbieter. Wer hingegen auf die persönliche Beratung am Bankschalter angewiesen ist, der sollte zumindest nach einer Direktbank suchen, die über eine Telefon-Hotline verfügt. Die DKB-Kreditkarte und das dazugehörige Girokonto können online beantragt werden. Dem Antrag sind entsprechende Unterlagen wie eine aktuell gültige Meldebescheinigung, der Aufenthaltstitel sowie ein aktueller Einkommens-Nachweis beizufügen.

Danach nimmt der zukünftige Kunde am Post-Ident-Verfahren der Deutschen Post zur Identifizierung teil. Der Antrag lässt sich online in wenigen Minuten ausfüllen, danach erhält der Kunde innerhalb von 3 Tagen entsprechende Unterlagen für das Post-Ident-Verfahren. Nach Antragsbearbeitung erhält der Kunde innerhalb einer Woche neben seiner Girokarte auch die Kreditkarte und die dazugehörige PIN. Mit der Kreditkarte hat der Kunde nunmehr die Möglichkeit, bargeldlos und gebührenfrei im In- und Ausland im Rahmen des VISA-Verbundes zu bezahlen. Dem VISA-Verbund angeschlossen sind zum Beispiel alle Volks- und Raiffeisenbanken. Entsprechende Geldautomaten finden Interessierte über die Internet-Site unter http://visa.via.infonow.net/locator/global/.

Wer die Karte am Geldautomaten oder an der Kasse nutzen will, benötigt hierzu seine persönliche Identifikationsnummer (PIN). Nutzer des Girokontos dürfen den jeweils festgelegten Verfügungsrahmen komplett für sich nutzen, müssen allerdings sicherstellen, dass ein Ausgleich der Kreditkartenumsätze jederzeit gewährleistet ist. Die PIN sollte an keine andere Person weiter gegeben werden, um missbräuchliche Verfügungen zu vermeiden. Bei Kartenverlust sollte unverzüglich der DKB-Sperrannahmedienst benachrichtigt werden. Die Nummer hierzu lautet 089/2171-23707 (24-Stunden-Service). Gleichfalls muss neben der Kartensperrung auch die nächste Polizeidienststelle über die missbräuchliche Kartennutzung informiert werden.

Die getätigten Umsätze werden über das Internetkonto verrechnet, der Kunde erhält einmal im Monat eine entsprechende Kreditkartenabrechnung. Diese kann über die Internetplattform der DKB abgerufen werden. Ferner hat der Kunde jederzeit die Möglichkeit, seine aktuell laufenden Kreditkartenumsätze im Internet zu sichten. Solange das Internetkonto im Plus ist und der Verfügungsrahmen der VISA-Karte nicht ausgeschöpft wird, fallen auch keine Sollzinsen für die angelaufenen Umsätze und Barabhebungen an. Die Haftung bei Verlust und rechtzeitiger Meldung ist auf einen Höchstbetrag von 50 Euro begrenzt. Diese Haftungsgrenze entfällt allerdings, wenn der Kartenbesitzer seine Sorgfaltspflichten verletzt. Eine solche wäre gegeben, wenn die PIN auf der Karte notiert oder ein Kartenverlust nicht rechtzeitig gemeldet würde.


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