Wie finde ich die richtige Bank für mich?

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In Deutschland gibt es weit mehr als 2.000 Banken – und jede wirbt für sich mit verlockenden Angeboten, weshalb die richtige Entscheidung für Verbraucher nicht immer leicht fällt. Denn Bank ist nun nicht einmal gleich Bank – nicht jedes Kreditinstitut eignet sich für denselben Kunden in ebenso geeigneter Weise. Um deshalb die richtige Entscheidung für sich zu treffen, sollten vor einem Wechsel entsprechende Wichtigkeiten beachtet werden. In erster Linie sollten sich Verbraucher viel Zeit nehmen und nicht überstürzt einen Kontowechsel durchführen. Viel wichtiger ist es, auf entsprechende Schwerpunkte bei den Konditionen zu setzen. Dazu ist es weiter wichtig zu wissen, was man eigentlich von seinem Bankinstitut erwartet. Den ersten Unterschied gibt es dabei bereits bei der Wahl der Erreichbarkeit in Bezug auf eine Filialbank oder beim Thema Flexibilität in Bezug auf eine Direktbank, wo die Finanzgeschäfte über das Internet abgewickelt werden können.

Wer zudem nach einem kompetenten Ansprechpartner Ausschau hält, der sollte seinen Vorzug auf eine Haus- bzw. Filialbank in seiner Nähe legen. Wer Kosten und Gebühren einsparen, aber dennoch zu jeder Tageszeit und an jedem Ort auf der Welt seine Finanzgeschäfte tätigen will, der setzt auf eine Internetbank, wo der Kontakt nur telefonisch oder schriftlich per E-Mail erfolgen kann. Dafür ist der User aber völlig unabhängig von den Öffnungszeiten einer Bank, sondern kann sein Girokonto rund um die Uhr – auch an Wochenenden und an Sonn- und Feiertagen – für Transaktionen nutzen. Der Trend geht dabei klar zum Onlinekonto. Immerhin nutzten bereits im Jahre 2011 rund 43 Prozent (18 Millionen Bundesbürger) aller 16- bis 74-Jährigen das Online-Banking – und die Tendenz ist weiter steigend. Wer auf der Suche nach einer für ihn geeigneten Bank ist, sollte auch ein Augenmerk auf die Gebühren legen. Denn einige Banken offerieren ihren Kunden gegenüber zwar ein kostenloses Girokonto, erheben dafür aber im Gegenzug höhere Gebühren bei Kreditkartenzahlungen oder beim Abheben von Bargeld.

Wer auf Bankensuche geht, sollte auch auf die Höhe der Zinsen achten. Guthabenzinsen gibt es nämlich nicht nur für das Tages- oder Festgeld, sondern bei einigen Banken auch auf dem Girokonto. Allerdings gilt es in diesem Punkt, auf längerfristige Konditionen zu achten. Dies betrifft insbesondere Girokontoinhaber, die jeden Monat einen hohen Geldeingang verbuchen können. Auch in diesem Punkt sollte die Bank den Ansprüchen des Kontoinhabers gerecht werden. Wer auf persönliche Betreuung Wert legt, ist natürlich bei einer der vielen Filialbanken bestens aufgehoben. Für Personen, bei denen die Online-Kontoführung kein Problem darstellt, können bei einer Direktbank entsprechend viel an Gebühren einsparen. Um auch in diesem Punkt die richtige Entscheidung zu treffen, ist ein Girokontovergleich anzuraten. Dabei können interessierte Leser auf die Vergleiche hier bei uns oder auf andere Portale im Internetz zurückgreifen. Positiv aufgefallen ist uns in dieser Hinsicht die Seite Kontofinder.de des Leipziger Internetunternehmers Tino Kuhl, die alle Arten an Konten in übersichtlichen Vergleichen abdeckt – vom Girokonto über Spar- und Anlagekonten bis hin zum Kreditkartenkonto.

Auch wenn heutzutage im Internet eine Vielzahl von Anbietern aufgelistet und untereinander verglichen werden kann, sollte dennoch ein persönliches Beratungsgespräch nicht fehlen. Denn auf diese Weise gelingt es optimal, sich auch ein persönliches Bild von der Bank bzw. den Bankmitarbeitern zu machen. Auf dieses Gespräch sollten sich Verbraucher allerdings gut vorbereiten. Ein Gespräch mit dem Bankmitarbeiter setzt dabei voraus, dass der Kunde sich bereits im Vorfeld über die unterschiedlichen Konditionen erkundigen sollte. Des Weiteren sollten Kunden auch darauf achten, dass die Bank über ein entsprechend großes Filialnetz verfügt und auch eine Vielzahl unterschiedlicher Produkte und Dienstleistungen anbietet. Denn was nützt ein Girokonto für einen versierten Investor, wenn weder Wertpapierdepots noch Banksparpläne im Portfolio der Bank enthalten sind. Denn auch bei einem Aktiendepot heißt es: vergleichen, um Kosten zu sparen. Daher sollte auch ein Depot in seiner Auswahl nicht eingeschränkt sein.

Weiter zu berücksichtigen bei einem Bankenwechsel ist das enge Netz an Geldautomaten. Gerade Personen, die öfters über Bargeld verfügen müssen, benötigen eine Bank, die deutschlandweit Automaten bereitstellt, an denen der Kunde keine zusätzlichen Gebühren entrichten muss. Lockvogelangebote ergeben sich auch immer wieder bezüglich Tagesgeldkonten in Verbindung mit einem Girokonto. Man wirbt dabei mit teilweise attraktiven Zinssätzen, bei denen sich jedoch bei genauerem Hinsehen schnell herausstellt, dass diese mit einer nicht unerheblichen Anzahl von Sternchen behaftet sind. Will heißen: Entweder handelt es sich um unseriöse Staffelangebote, die auch noch in sich befristet sind, oder aber die Geldanlage an sich ist nur auf wenige Monate mit diesem hohen Zinssatz befristet. Wer auf eine Bank setzt, sollte dies langfristig tun, denn schließlich wechselt man die Bank nicht alle Tage erneut.

Auch wenn das Online-Banking heutzutage in aller Munde und auch Kosten sparend ist, ergeben sich auch auf diesem Gebiet ihre Vor- und Nachteile. Internetbanken sind heute nicht nur Berufstätige, sondern bereits für Schüler interessant. Denn man genießt Flexibilität bei den unterschiedlichsten Geldtransaktionen. Doch auch derjenige, der ein Konto bei einer Internetbank anlegen möchte, sollte sich vorab gründlich über die unterschiedlichen Anbieter und deren Konditionen erkundigen. Natürlich kann in Bezug auf das Online-Banking die kosten-günstige Kontoführung an erster Stelle hervorgehoben werden. Dazu kommt die Möglichkeit bei einer Internetbank, rund um die Uhr entsprechende Transaktionen zu tätigen. Hierzu gehören auch die Vorteile, Überweisungen zu tätigen, Daueraufträge einzurichten oder das gesamte Konto zu überwachen. Selbst derjenige, der sich auf Urlaubs- oder Geschäftsreise befindet, kann über das Internet-Banking eine Kontoabfrage starten bzw. Rechnungen überweisen.

Zwar bieten die heimischen Banken zwischenzeitlich auch kostengünstig einen Kontoauszugsdrucker an, der Nachteil liegt allerdings darin, dass ein Ausdruck außerhalb des eigenen Bankenverbundes nicht möglich ist. Der Kunde ist somit auf ein engmaschiges Filialnetz angewiesen, um entsprechend Kosten zu sparen. Dabei verzichten die meisten Internetbanken heutzutage gänzlich auf die Kontoführungsgebühren. Bei der Hausbank um die Ecke hat dagegen jede Buchung ihren Preis, wobei pro Quartal nicht unerhebliche Kosten auf den Bankkunden zukommen können. Onlinebanking bedeutet aber auch, Geldgeschäfte rund um die Uhr tätigen zu können. Dafür gibt es bei den meisten Internetbanken Probleme mit den Geldautomaten, denn ein solcher ist nicht – wie dies zum Beispiel bei Filialbanken der Fall ist – in jeder Stadt mehrfach vorhanden.

Internetbanken haben in der Regel kein flächendeckendes Automatennetz, vielfach gibt es nur einzelne Banken, die auf diese Weise eine kostenlose Bargeldabhebung möglich machen. Wer hingegen eine Fremdbank für Bargeldabhebungen wählt, der wird sofort wieder mit hohen Gebühren belastet. Auch müssen Kunden bei einer Internetbank auf den persönlichen Service durch den Bankmitarbeiter verzichten. Dafür steht in jeder Bankfiliale ein meist fester Ansprechpartner zur Verfügung, der in manchen Fällen auch einmal kompetent die Fragen der Kunden in Bezug auf Bankgeschäfte und Investitionen zu beantworten in der Lage ist. Kunden von Internetbanken müssen sich dagegen mit einem telefonischen Kontakt über eine Servicehotline zufrieden geben.

Der „geheime Feiertag“ der Sparkassen

Weltspartag am 30. Oktober: Ein Sparfest mit Spaßfaktor

An jedem 30. Oktober eines jeden Jahres ist Weltspartag – der so genannte „geheime Feiertag“ der Sparkasse mit einer langen Tradition. Im Oktober 1924 riefen die europäischen Sparkassen in Mailand den „Weltspartag“ aus, der seitdem jährlich die Aufmerksamkeit der Verbraucher auf die Vorsorge lenkt. Damals befand sich die Weltwirtschaft wie heute in einem angeschlagenen Zustand, die Anleger hatten allein in Deutschland vier Fünftel ihrer Ersparnisse verloren. Der Weltspartag sollte die Menschen wieder zum Sparen ermutigen. An diesem Grundgedanken hat sich im Laufe der Jahre nichts geändert. Bereits zum x. Mal jährt sich das Datum, an dem früher so manches Sparschwein geschlachtet wurde. Doch die Zeiten, in denen die Leute in Schlangen an diesem Tag anstanden, um ihre Sparstrümpfe auszuleeren, sind vorbei. Der Weltspartag verkümmert immer mehr zu einer sterbenden Einrichtung.

Auch das Sparverhalten hat sich grundlegend geändert. Man spart heute über einen längeren Zeitraum hinweg und weniger punktuell – im Gegensatz zu früher, als anlässlich des letzten Oktobertages sogar Autos verlost wurden. Und dies auch noch bundesweit! Doch der Zahn nagt an der Zeit. Die meisten Banken verzichten auf besondere Aktionen, versprochen werden immerhin kleine Werbegeschenke. Nur wenige Banken richten an diesem Tag einen Kinderschalter ein und halten – ganz wie früher – Kleinwerbegeschenke oder Gewinnspiele bereit. Dabei könnte dieser Tag wieder eine Renaissance erleben. Denn es gab einmal eine Zeit, da schien der Weltspartag wirklich seine Zukunft hinter sich zu haben.

Das war am Ende des vergangenen Jahrtausends, als alle Welt glaubte, klug sei nur, wer sein Geld in den Neuen Markt stecke. Doch zwischen dieser Zeit und der Renaissance vermeintlich überkommener Wiederentdeckung liegen nunmehr fünf Jahre und ein Börsencrash auf Raten. Da ist es kein Wunder, dass nunmehr die Wiederentdeckung einer sicheren Geldanlage mit festem Zinssatz eine Neubelebung des Weltspartages auf dem Fuße folgt. Zudem ist der Weltspartag denkbar gut geeignet, um die Menschen auf die Notwendigkeit einer guten Altersvorsorge hinzuweisen. Das herkömmliche Sparen könnte somit wieder einen Aufschwung erleben, da die Orientierung an den Aktienmärkten zunehmend schwer fällt.

Sparen ist ein Luxus, den sich heutzutage nicht mehr jeder leisten kann

Mit dem Weltspartag in seiner hergebrachten Form hat seine Renaissance als Marketing-Instrument für langfristige Anlagen freilich wenig zu tun. Die Zahl der Mädchen und Jungen, die das ganze Jahr über jeden übrig gebliebenen Cent in die Spardose stecken, um diese dann am 30. Oktober stolz in die nächste Bank- oder Sparkassenfiliale zu tragen, hält sich in Grenzen. Das moderne Kind besitzt heute ein Girokonto. Auch Onkel und Tanten sind längst dazu übergegangen, dem Nachwuchs zum Geburtstag Geldgeschenke bargeldlos zu überweisen. Trotzdem ist bei den Sparkassen die Spardose keineswegs ausgestorben. Immer noch werden mehrere tausend Exemplare Jahr für Jahr in den verschiedenen Geschäftsstellen ausgegeben.

Generell gelten dabei die ländlichen Gegenden noch als stärker mit dieser Tradition behaftet, während in den Städten seltener Dreikäsehochs eine solche Büchse zwischen Harry-Potter-Bänden und No-Angels-CDs auf dem Regal stehen haben. Wo das Ländliche anfängt, wird indes in jedem Institut anders gesehen. So oder so: Wenn die Sparbüchsen denn tatsächlich eines Tages ins Geldinstitut zurückgebracht werden, sind im Durchschnitt rund 25 Euro drin. Allerdings lässt dieser Betrag nicht unbedingt ahnen, wie wichtig Kinder und Jugendliche als Kundengruppe sind. Nach einer Studie des Instituts für Jugendforschung in München nehmen Mädchen und Jungen im Alter zwischen 13 und 17 Jahren im Durchschnitt 1.240 Euro im Jahr ein, die von den Jugendlichen am liebsten für Kleidung, Schuhe und Handys ausgegeben werden. Trotzdem bleibt noch immer etwas übrig. Immerhin haben die Teenager im Durchschnitt rund 1.450 Euro auf der Bank – zusammen sind das nicht weniger als 5,3 Milliarden Euro.

Angesichts solcher Zahlen geben sich die meisten Geldinstitute das ganze Jahr über redliche Mühe, schon die Kleinsten für sich einzunehmen. Bereits Dreizehnjährige haben heute die Möglichkeit, ein Jugendkonto einzurichten, das allerdings noch nicht überzogen werden darf. Die Geldinstitute halten sich die Jugendlichen dadurch warm, in dem sie diesen regelmäßig zum Geburtstag Geschenkgutscheine zuschicken, zum Beispiel für einen Besuch bei McDonalds. Was wiederum deutlich werden lässt: Auch wenn es viel moderner klingt, Partys zu fördern oder gar sommerliche Mammutveranstaltungen – so ganz mögen sich die meisten Geldinstitute doch nicht von dem herkömmlichen Weltspartag verabschieden.

Bereitschaft zur Eigenverantwortlichkeit durch Förderung des Spardenkens

Anders als die 1,5 Millionen deutsche Vermögensmillionäre sind die meisten Verbraucher mehr denn je gefordert, für unvorhergesehene Ausgaben und langfristige Ziele wie eine angemessene Rente oder die Ausbildung der Kinder Rücklagen zu bilden. Dabei zählt nicht nur, „dass überhaupt gespart wird“. Angesichts der finanziellen Belastung vieler Verbraucherhaushalte ist vor allem entscheidend, eine den eigenen Möglichkeiten und dem persönlichen Bedarf angepasste effektive Vorsorge zu betreiben. Gerade in unsicheren Zeiten spielt bei der Geldanlage der Sicherheitsaspekt wieder eine ganz entscheidende Rolle. Insbesondere die neuen Reformen von Arbeitsmarkt und Sozialsystemen verlangen von den Bundesbürgern wieder mehr Eigenbeteiligung und Eigenverantwortung, da der Staat nicht länger als Rundum-Versorger zur Verfügung steht. Da sich die Bürger in der Zukunft wieder mehr auf sich verlassen müssen, kann es nicht schaden, wenn man ein paar Euro auf der hohen Kante hat.

Dementsprechend stehen bei Produktpräferenz und -auswahl für Vermögensvorsorge die sicherheitsorientierten Produkte und Anlageformen eindeutig an der Spitze. Ziele und Wünsche beim Sparen – vorausgesetzt man hat etwas übrig – sind allerdings deutlich verschieden. Geht es um den Vermögensaufbau, sind sich die meisten aber sicher, dass sich hierfür die selbst genutzte Immobilie am besten eignet. Danach folgen Lebens- und Rentenversicherungen, Bausparverträge, betriebliche Altersversorgung und – ganz am Ende – das Sparbuch. Mit Blick auf die Investition in Haus und Grund ist allerdings anzuraten, die Immobilie zum Ende des Erwerbslebens schuldenfrei zu haben. Wenn nämlich im Rentenalter nur noch Nebenkosten und Unterhalt für das Haus anfallen, ist eine solche Anlage eine gute Alternative.

Ein Großteil der Bevölkerung hat bereits Maßnahmen zur finanziellen Absicherung ergriffen, einige davon planen darüber hinaus weitere Aktivitäten vorzunehmen. Insbesondere die Zielerreichung der gewünschten Absicherung wird in 2012 deutlich skeptischer beurteilt. In 2011 war noch ein Großteil der Bevölkerung der Meinung, die gewünschte Absicherung erreicht zu haben. In 2010 ist dieser Wert allerdings deutlich zurückgegangen. Dafür wird die Entwicklung des Aktienmarktes wieder positiver beurteilt. Auch der Anteil der Optimisten, die ihre zukünftige finanzielle Situation positiv sehen, hat sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich verringert, der Anteil der Pessimisten dagegen ist um den gleichen Wert gestiegen. Beide Gruppen halten sich nunmehr die Waage. Insbesondere die schwache konjunkturelle Lage dürfte zu dieser veränderten Einschätzung beigetragen haben.

Die Zeit des Abwartens ist vorbei

Sparen bedeutet Vorsorgen für die Zukunft: Für die Erfüllung kleiner Wünsche und so mancher großen Träume, für schöneres Wohnen, für die Ausbildung der Kinder oder die Absicherung der Familie – und nicht zuletzt für den wohlverdienten Ruhestand. Denn fest steht, dass die Absenkung des Niveaus der gesetzlichen Rentenversicherung eine zusätzliche individuelle Altersvorsorge erfordert. Bemerkenswert ist, dass die Bereitschaft zur und die Akzeptanz der eigenverantwortlichen Vorsorge wächst. Die Rolle, die Vermögensbildung und die finanzielle Absicherung der eigenen Zukunft spielen, wird deshalb zu Recht sehr hoch geschätzt: Mehr als 80 Prozent der Berufstätigen sind der Meinung, es sei wichtig, in diesem Bereich tätig zu werden. Insgesamt legten die Bundesbürger 158 Milliarden Euro auf die hohe Kante. Damit stieg die Sparquote auf 10,2 Prozent – der höchste Stand seit der Wiedervereinigung. Der Markt bietet zwischenzeitlich eine breite Palette von Angeboten.

Dabei nutzen viele Anleger ihre Sparbücher und -verträge dazu, um ihr Geld zu parken, bis die Aktienkurse wieder anziehen. So steht das Sparbuch in punkto Sicherheit wieder ganz oben und ist bei den meisten Bürgern das Wichtigste bei der Geldanlage. In dieser Beziehung sind die meisten Kunden jedoch nicht allzu skeptisch. Denn eines darf nicht verschwiegen werden: Als Notgroschen ist es sicher geeignet, als Instrument einer langfristigen Geldanlage ist hingegen dringend abzuraten. Zu niedrig ist die Verzinsung und bei Abhebungen einer bestimmten Größenordnung sind auch noch Vorschusszinsen fällig.

Terminkonten bilden hier eine deutlich bessere Alternative. Sie bieten nicht nur gute Zinsen, sondern zudem auch noch ausreichend Flexibilität. Ferner empfehlenswert sind Sparverträge und festverzinsliche Papiere, wie sie etwa der Bund herausgibt. Auf diese Weise lässt sich in einem überschaubaren Rahmen ein definiertes Sparziel sicher erreichen. Trotz der Turbulenzen an der Börse sind auch Aktien als Mittel der Vermögensplanung weiter interessant. Wer auf Standardwerte („Blue Chips“) setzt, muss zwar mit Kursschwankungen leben, langfristig wird er aber durch eine gute Rendite belohnt.

Kritik an der Bankenpolitik: Der Personalabbau von heute ist der Fachkräftemangel von morgen

In einer guten Beziehung sollte man auch einmal Danke sagen. Stattdessen schränken Filialschließungen und Personalabbau die wohnortnahe Finanzberatung immer mehr ein. Die Stimmung in vielen Sparkassen ist bei den ständig Rotstift getriebenen Umstrukturierungen auf dem Nullpunkt. Was viele Personalverantwortliche vergessen: Wer zufriedene Kunden will, muss seine Mitarbeiter motivieren! Stattdessen ist die Strategie bei den Sparkassen, über Filial- und Personalabbau die Gewinne zu erhöhen, eher kontraproduktiv. Denn die Kunden leiden unter den verschlechterten Service- und Beratungskonzepten.

Schädlich ist auch der Trend einiger Banken, selbstständige Handelsvertreter auf Provisionsbasis einzusetzen. Das gefährdet den guten Ruf einer soliden Finanzberatung im Bankgewerbe. Sparkassen, die Wert auf variable Gehälter legen, müssen die tarifliche Öffnungsklausel nutzen. Diese ermöglicht eine leistungs- und vergütungsabhängige Vergütung ihrer Angestellten. Das ist alle Mal sinnvoller als provisionsabhängige Scheinselbständige auf die Kunden loszulassen.


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