Beste Girokonten

Ohne Girokonto läuft heutzutage gar nichts mehr. Für jeden Arbeitnehmer oder Mieter ist es heute erforderlich, ein Girokonto zu besitzen. Hierauf lassen sich nicht nur Geldeingänge  verbuchen, es muss auch der gesamte Zahlungsverkehr über ein Girokonto abgewickelt werden. Allerdings haben nur wenige einen genauen Überblick darüber, welche Kosten in welcher Höhe hierbei eigentlich anfallen. Verbraucher, die Ausschau nach einer preiswerten Bank halten, müssen über einen entsprechenden Girokontovergleich verschiedene Faktoren miteinander vergleichen. Hierzu gehören zum Beispiel:

  • die Grundgebühr
  • Guthabensalden
  • Dispositionskredite
  • Überweisungsgebühren
  • Telefon- bzw. Online-Banking
  • Kreditkartengebühren

Damit diese Vergleiche untereinander auch individuell ausgelegt sind, muss in einem weiteren Schritt natürlich auch die persönliche Situation mitberücksichtigt werden. Hierunter fallen zum Beispiel Faktoren wie

  • persönliche Beratung/Betreuung
  • Wohnort
  • Online-Anschluss
  • Kontoführung über das Internet/Onlinebanking/Telefonbanking
  • Filiale in der Nähe
  • günstige Gebühren

Ein Kunde, der auf eine persönliche Beratung angewiesen ist, jedoch in die Filialbank in der nächsten Ortschaft wandern muss, wird wenig Spaß an diesem Geschehen haben. Ein Vielreisender, der an jedem Fremdautomaten zwischen 3,50 und 12 Euro hinterlegen muss, um einen Betrag von 50 oder 100 Euro abzuheben, wird dadurch keinen Sparvorteil vorfinden. Auch wenn immer wieder davon die Rede ist, dass Direkt- oder Internetbanken stets günstige Angebote haben: Wer keinen Internetanschluss besitzt oder persönliche Beratung schätzt, für den wird eine Direktbank niemals die richtige Wahl sein. Wer hingegen sowohl auf die persönliche Beratung als auch auf eine Bank um die Ecke verzichten kann, der sollte unbedingt eine Online-Bank in Betracht ziehen.

Egal, ob Direkt- oder Filialbank: Verbraucher sollten grundsätzlich darauf achten, dass ein entsprechender Geldautomat nicht all zu weit vom Wohnort entfernt ist. Um Banken miteinander vergleichen zu können, müssen sich Wechselwillige entsprechend über die Gebühren informieren. Das Preisverzeichnis der Banken hängt sowohl im Eingangsbereich als auch im Schalterbereich aus. Mit der nachfolgenden Tabelle erhalten Interessierte einen kleinen Überblick beim Vergleich der bisherigen Bankverbindung und dem neuen Anbieter.

Faktoren

Alte Bankverbindung

Neue Bankverbindung

Monatliche Kontoführungs-gebühren (1)    
Kosten für Finanztransaktionen (2)    
Zinsen auf Guthaben    
Sollzinsen auf dem Dispokredit    
Jahresgebühren Maestro-Karte    
Jahresgebühren für VISA-Karten    
Gebühren für Bargeldabhe-bungen    

1) Einige Banken bieten eine kostenlose Kontoführung ausschließlich in Abhängigkeit vom monatlichen Geldeingang oder Guthaben an

2) Hierunter fallen Überweisungen, Daueraufträge, Kredite, Lastschriften etc.

An den unterschiedlichen Faktoren wird deutlich, dass die Wahl der Bank stets von den eigenen Gewohnheiten abhängt. Daher ist es immer wichtig, entsprechende Vergleiche zu ziehen. Wie oft wurden zum Beispiel in den letzten drei Monaten Geldüberweisungen getätigt? Wer hierauf keinen Wert legt, dem kann egal sein, ob seine Bank hierfür Gebühren erhebt. Auch wer seinen Dispo nicht nutzt oder erst gar keinen in Anspruch nimmt, kann es egal sein, wie hoch die Sollzinsen hierauf sind. Dafür sollten wiederum spezielle Personengruppen darauf achten, dass sie das richtige Konto haben. Denn insbesondere Schüler, Auszubildende, Studenten oder Rentner erhalten fast immer verbilligte Konditionen.

Daher ist es auch nicht immer notwendig, seine Bankverbindung zu wechseln, denn es gibt genügend Möglichkeiten, auch die Kosten auf dem bestehenden Girokonto zu reduzieren. Wer zum Beispiel die Kosten für die Zusendung der Kontoauszüge sparen möchte, der nutzt neben dem Geldautomaten entweder die Selbstbedienungs-Terminals in einer Zweigstelle oder er entscheidet sich für das Homebanking. Viele Verbraucher sind heute auch im Besitz von mehreren Konten. Auch in diesem Punkt gilt es zu überdenken, ob das eine oder andere Konto auch wirklich benötigt wird. Zudem sorgen mehrere Konten nicht unbedingt auch gleichzeitig für eine größere Übersichtlichkeit. Und sollte es unbedingt ein zweites Girokonto sein, so kann auch dieses kostengünstig sein.

Genügend Sparpotential bietet auch die Kreditkarte selbst. Eine MasterCard ist natürlich immer für diejenigen Personen interessant, die sich viel im Ausland befinden. Dabei ist darauf zu achten, dass die Gebühren für das Bargeldabheben am Geldautomaten innerhalb Europas ebenso so hoch sind wie dies in Deutschland der Fall ist. Dies legt eine neue Verordnung der Europäischen Union fest. Dies gilt insbesondere für Kreditkarten, die nach dem POS-System funktionieren (mit PIN-Eingabe). Auch bei den Jahresgebühren gibt es erhebliche Unterschiede zwischen den Kreditkarten. Man erhält diese von kostenlos bis weit über 150 Euro im Jahr. Diese gravierenden Unterschiede ergeben sich meist auch aus den teuren Extras – und auf die man oftmals verzichten könnte, weil man sie eigentlich gar nicht benötigt oder gar doppelt besitzt.

Man denke in diesem Zusammenhang nur an eine Unfallversicherung, eine Auslandsreiseversicherung, eine Rechtsschutzversicherung oder verschiedene Rabatte bei Anbietern, die man gar nicht besucht. Die meisten Versicherungen sind zudem bei Fremdanbietern weitaus billiger zu haben. Zudem sind die meisten Versicherungsangebote, die Kunden mit der Kreditkarte erhalten, in ihren Leistungen derart eingeschränkt, dass sie sich im Leistungsfall überhaupt nicht lohnen. Daher sollte bei einem Kreditkartenvergleich nicht nur auf die Kreditkartenkosten (Jahresgebühren, Kosten für den Auslandseinsatz) geachtet werden, sondern auch auf die Leistungen und die (teilweise unsinnigen) Extras. Gleiches gilt natürlich auch für die Mindestvoraussetzungen, die für eine gebührenfreie Kreditkarte erbracht werden müssen. Wird ein bestimmter Mindestumsatz pro Monat verlangt, ist eine Kreditkarte nicht mehr günstig. Wer für seinen Partner oder Ehepartner teure Jahresgebühren bezahlen muss, hat damit kein kostenloses Angebot.


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