Girokonto wechseln

Wie gehe ich beim Girokonto-Wechsel am besten vor?

Die Angst vor fehlerhaften, neu eingerichteten Buchungen und Kostengründe sind bei Wechselwilligen immer wieder recht groß. Denn beim Umzug des Girokontos müssen Daueraufträge für Miete, Wasser und Strom gekündigt und neu eingerichtet werden. Eine gewisse Übergangsfrist vom alten aufs neue Konto muss den Banken allerdings gegeben werden. Wer die Möglichkeit dazu hat, sollte beide Konten parallel zueinander laufen lassen. Auf diese Weise kann der Kunde noch mit beiden Konten weiterarbeiten. Erst wenn das alte Bankkonto nicht mehr genutzt wird, sollte endgültig gekündigt werden.

Das passende neue Girokonto finden

Vor jedem Kontowechsel steht die Suche nach einem geeigneten neuen Konto. Bei dieser Suche unterstützen wir Sie mit unseren Vergleichen und Rechnern. Mit letzterem können Sie die Grundgebühren und Einsatzentgelte sowie Soll- und Guthabenzinsen aller von uns getesteten Girokonten auf einen Blick vergleichen und direkt sehen, wie viel Geld Sie bei welchem Konto sparen können.

Alle Girokonten vergleichen

Hier können Sie alle Girokonten vergleichen und mit ihren Konditionen gegenüberstellen.

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Mit unserem Girokonto-Rechner haben Sie in wenigen Schritten Ihr passendes Konto gefunden.

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Seit 18. September 2016: Leichter Kontowechsel für alle Bankkunden

Mit dem Mitte April 2016 in Kraft getretenen Zahlungskontengesetz (ZKG) wird die EU-Richtlinie 2014/92/EU (Zahlungskontenrichtlinie ZKRL) in nationales Recht umgesetzt. Seit dem 18. September 2016 müssen alle Banken in der Europäischen Union einen Girokontowechsel-Service anbieten (§§ 20 bis 26 des ZKG). Bankkunden können jetzt deutlich einfacher und zügiger zu einer neuen Bank wechseln.

  • Um den Kontowechselservice nach dem Zahlungskontengesetz nutzen zu können, muss der wechselwillige Verbraucher eine schriftliche Ermächtigung zum Kontowechsel an das neue Kreditinstitut übersenden.
  • Das neue Kreditinstitut hat innerhalb von zwei Geschäftstagen das bisherige Kreditinstitut aufzufordern, die in der Ermächtigung benannten Leistungen zu erfüllen (z. B. die Kontoschließung).
  • Innerhalb von fünf Geschäftstagen müssen Listen und Informationen über eingegangene Überweisungen sowie Lastschriften der letzten 13 Monate an die neue Bank und den Kontoinhaber übermittelt werden.
  • Nach Eingang dieser Liste muss das Kreditinstitut binnen fünf Tagen alle vom Kunden gewünschten Daueraufträge einrichten und die Zahlungspartner über den Bankwechsel informieren.

Stichwort Zahlungskontengesetz: Innerhalb von zwei Geschäftstagen nach Erhalt der Ermächtigung muss das neue Institut die alte Bank auffordern, die genannten Leistungen, z. B. die Übertragung von Lastschriften oder die Schließung des Kontos, zu erbringen.

Die abgebende Bank hat dann nach Erhalt der Aufforderung fünf Tage Zeit, die geforderten Listen und Informationen über eingehende Überweisungen und Lastschriften der letzten 13 Monate an die neue Bankverbindung und den Kontoinhaber zu senden. Das neue Kreditinstitut nutzt die Informationen, um alle relevanten Zahlungspartner zu benachrichtigen.

Welche Banken bieten Kontowechselservice fürs neue Girokonto? >>

Formular für Kontowechsel als kostenloser Download

Das Formular zur Ermächtigung des Kontoinhabers zur Kontenwechselhilfe nach § 21 des Zahlungskontengesetzes (ZKG) steht nachfolgend zum Download bereit.

» Formular Ermächtigung zur Kontenwechselhilfe herunterladen

Das Formular muss unterschrieben bei Ihrer neuen Bank eingereicht werden.

Wichtige Fragen rund um den Kontowechsel

Welche Gebühren fallen für den Kontowechselservice an?

Gebühren dürfen nur dann berechnet werden, wenn diese mit dem Verbraucher bereits vorher vereinbart wurden. Das Entgelt muss laut Gesetz angemessen und an den tatsächlichen Kosten des Zahlungsdienstleisters ausgerichtet sein. Wir gehen davon aus, dass der Großteil der Banken auf Gebühren verzichten werden, da dies der Kundengewinnung dienlich ist.

Der Zugang des Verbrauchers zu persönlichen Daten im Zusammenhang mit bestehenden Daueraufträgen und Lastschriften, für die Zurverfügungstellung von Informationen zu Lastschriftmandanten und Aufstellungen der Daueraufträge sowie die Schließung des bisherigen Girokontos müssen entgeltfrei bleiben.

Wer haftet für einen reibungslosen Kontowechsel?

Für Schäden, die aus einer Verletzung ihrer Pflicht zur Kontenwechselhilfe resultieren, haften der empfangende und der übertragende Zahlungsdienstleister gesamtschuldnerisch. Vereinfacht ausgedrückt: Wird der Umzug des Girokontos nicht fehlerlos und fristgerecht abgewickelt, sind die alte und die neue Bank zum Schadenersatz verpflichtet. Geschädigte Bankkunden können ihre Schadensersatzansprüche (z. B. Verzugszinsen bei verspäteter Ausführung von Daueraufträgen oder Kosten einer Lastschriftrückgabe) einklagen.

Online-Kontowechselservice als voll-digitale Alternative

Mit den neuen volldigitalen Kontowechselservices vieler Banken funktioniert der Wechsel in weniger als 10 Minuten – ohne »Medienbruch« und völlig kostenlos. Mit der Durchführung werden so genannte „FinTechs“ bertraut. Unternehmen wie z. B. Finreach, Fino oder Kontowechsel24 übernehmen dann den Großteil der Arbeit für wechselwillige Kunden. Diese müssen lediglich die Zugangsdaten zum bisherigen Online-Banking eingeben. Die zu informierenden Zahlungspartner werden direkt online ausgewählt und nach Eingabe der Kontakt- und neuen Bankdaten auf Wunsch automatisch benachrichtigt.

Verbraucher bisher nur bedingt wechselbereit

Beim Girokonto scheuen die meisten Verbraucher den Aufwand eines Wechsels. Nicht anders kann man die Ergebnisse der im Juni 2016 von Bitkom Research veröffentlichten Studie “Digital Banking” interpretieren. Laut dieser Studie haben drei Viertel aller Bankkunden noch nie ihr Girokonto gewechselt. Auf die Frage nach dem Grund dafür nannten 67 Prozent, dass sie fürchten, dass der Aufwand für den Kontowechsel sehr hoch ist. Nur 23 Prozent gaben die Zufriedenheit mit ihrer jetzigen Bank als Grund an, noch nie das Girokonto gewechselt zu haben:

Infografik zum Wechselverhalten von Bankkunden beim Girokonto

Nicht minder interessant sind die Fakten innerhalb der Gruppe an Bankkunden, die bereits ihr Girokonto gewechselt haben. Die größte Wechselhäufigkeit findet sich in der Gruppe der 30 bis 49-jährigen und – anders als zu vermuten – dominiert der zweimalige Wechsel des Girokontos mit 39 Prozent:

Infografik zur Häufigkeit des Girokontowechsels durch Bankkunden

Hauptgründe für Kontowechsel

Bei der Suche nach den häufigsten Gründen für einen Kontowechsel sind wir auf eine Studie von Statista.de gestoßen. Ihr zufolge sind bessere Konditionen oder kostenlose Kontoführung der häufigste Grund, dicht gefolgt von der Nähe der nächsten Filiale – ein Aspekt, der bei Direktbanken natürlich keine Rolle spielt. Unsere nachfolgende Infografik zeigt Ihnen die wichtigsten Gründe für den Wechsel des Girokontos auf einen Blick:
Gründe für einen Bankwechsel

Vordruck zur Kündigung eines Girokonto & Checkliste

Vorlage Girokonto kündigen - Teaser Vorlage Checkliste Girokonto - Teaser

Was passiert mit den Daueraufträgen/Einzugsermächtigungen?

Bei einem Wechsel des Girokontos löscht die neue Bank das alte Girokonto und zieht das Guthaben auf das neue Girokonto. Auf dem neuen Girokonto können dann wieder Daueraufträge eingerichtet werden. Einen Kontowechsel können Personen vornehmen, die Gebühren einsparen möchten. Eine weitere Möglichkeit für einen Wechsel ergibt sich durch einen Umzug an einen neuen Wohnort. Nicht immer ist nach einem Umzug dieselbe Bank oder ein entsprechender Ansprechpartner vorhanden. Auch bei einem längeren Auslandsaufenthalt muss über einen Girokonto-Wechsel nachgedacht werden. Aber auch Zusatzleistungen wie ein zusätzliches Tagesgeldkonto mit höherer Verzinsung können einen Wechsel zu einer anderen Bank beeinflussen.

Nach einem Girokonto-Wechsel sollten entsprechend auch Firmen und Unternehmen benachrichtigt werden, die im Besitz einer Einzugsermächtigung sind. Hierzu zählen zum Beispiel

  • Arbeitgeber
  • Versicherungen
  • Telefonanbieter
  • Internetanbieter
  • Stromanbieter
  • Gasanbieter
  • Vermieter
  • das Finanzamt
  • evtl. andere Behörden

Besitzer von Girokonten bei überregionalen Banken benötigen hierzu keinen Kontowechsel, vielmehr reicht eine Ummeldung am neuen Wohnort. In diesem Falle wird das Girokonto dann mit der neuen Anschrift geführt. Bei längerem Auslandsaufenthalt kann es günstiger sein, in Deutschland ein Girokonto bei einer Bank zu eröffnen, die auch Bankfilialen in dem entsprechenden Aufenthaltsland hat. Denn nur dann kann dort auch kostenlos Bargeld gezogen werden.

In vier Schritten zum neuen Girokonto

1. Die Auswahl und Beantragung eines neuen Girokontos

Unser Girokonto-Vergleich bietet Ihnen eine ganze Reihe attraktiver Angebote an Konten, bei denen entweder gänzlich ohne oder bei Erfüllung bestimmter Anforderungen die Kontoführungsgebühren entfallen:

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Haben Sie sich für eines dieser Konten oder natürlich auch ein beliebiges anderes Konto entschieden, können Sie dieses beantragen und eröffnen. Dazu heißt es, den Kontoeröffnungsantrag ausfüllen, unterschreiben und zwecks Identitätsfeststellung zur nächsten Postfiliale bringen. Danach geht alles relativ schnell. Sie erhalten Ihren Vertrag, die Zugangsdaten zum Onlinebanking und das Wichtigste: die neue Kontonummer. An diesem Punkt können Sie mit Schritt zwei fortfahren…

2. Alle regelmäßigen Einzahlungen auf die neue Bankverbindung ändern

Teilen Sie Ihrem Arbeitgeber sowie sämtlichen Ämtern, Behörden oder sonstigen Organisationen, von denen Sie Geld auf Ihr Konto überwiesen bekommen, die neue Bankverbindung aus Kontonummer und Bankleitzahl mit. Ist dies erledigt, können Sie zum nächsten Punkt übergehen…

3. Änderung aller Lastschriftaufträge

In diesem Punkt stellen Sie alle Lastschriftaufträge auf Ihre neue Bankverbindung um. Dazu zählen etwa: Miete, Kfz-Versicherung, Steuern, Ratenzahlungen und dergleichen mehr. Um sicher zu gehen, dass Sie auch alle Aufträge erfasst haben, nehmen Sie sich am besten die Kontoauszüge der letzten zwei bis drei Monate und gehen diese Seite für Seite durch. An diesem Punkt hilft auch der Kontowechselservice, den einige Kreditinstitute wie etwa die 1822direkt anbieten. Sie stellen entsprechende Formulare zur Umstellung aller Lastschrift-Einzüge zur Verfügung. Haben Sie alle Lastschriften geändert, lassen Sie das alte Girokonto zur Sicherheit noch ein, zwei Monate bestehen, um im Falle übersehener Aufträge keine unnötigen Gebühren für Rücklastschriften oder die Ermittlung Ihrer neuen Bankverbindung zahlen zu müssen. Nach Ablauf dieser Zeit gehen Sie zum letzten Punkt über…

4. Auflösung des alten Kontos

Lösen Sie in diesem letzten Punkt Ihr altes Konto auf und lassen Sie etwaiges Restguthaben auf Ihr neues Girokonto überweisen. Ein eventueller Negativsaldo durch einen Dispositionskredit etwa, muss dafür natürlich ausgeglichen werden. Auch in diesem Punkt hilft Ihnen der Kontowechselservice einiger Banken. So können Sie Ihrer neuen Bank ein entsprechendes Formular für die Kontoauflösung bei Fremdbanken schicken, den Rest übernimmt diese dann für Sie. Ist das erledigt und das alte Konto ausgelöst, sind wir mit dem Kontowechsel am Ende und alle Bankgeschäfte laufen über Ihr neues Girokonto.

Studie zum Kontowechselservice

Der Wechsel des Gehalts- oder Girokontos: Vielen ist das einfach zu stressig, mit zu viel Aufwand verbunden. Bei einem Kontowechsel müssen Lastschriften und Daueraufträge umgestellt, typische Zahlungspartner wie Arbeitgeber, Vermieter, Versicherungen, Telekommunikationsanbieter oder Energieversorger informiert werden. Ein Problem des ganzen Procedere: Die Zahlungen sind zu verschiedenen Terminen fällig. Da verliert man schnell den Überblick und vergisst auch mal den einen oder anderen Zahlungspartner. Erst wenn die erste Mahnung ins Haus segelt, kommt auch die Erinnerung zurück.

Kontowechsel braucht kein Mensch – Aber Mensch braucht Kontowechsel

Die comdirect gab im September 2015 eine Studie in Auftrag, mit dem Ergebnis, dass fast 60 Prozent der Befragten ihr Girokonto wechseln würden, aber nur jeder fünfte den Gedanken und Überlegungen auch Taten folgen lässt.

Kunden bleiben trotz schlechter Erfahrungen und … nun ja, bescheidener Konditionen, ihrer Hausbank treu. Diese Treue hat leider wenig mit echter Loyalität zu tun. Die Bürokratie bremst die Wechselabsichten vieler Kunden aus; ein Kontowechsel ist schlicht und einfach mit zu viel Aufwand verbunden.

Die Richtlinie 2014/92/2014 der Europäischen Union, die sich ganz nebenbei auch für die Einführung des Basiskontos verantwortlich zeichnet, zwingt die kontinentalen Kreditinstitute zum Umdenken. Bis spätestens 18. September 2016 muss der Gesetzesentwurf im nationalen Recht verankert sein. Mit Umsetzung des Beschlusses kann jeder Kontoinhaber das neue Bankinstitut mit dem Kontoumzug beauftragen und das alte dazu verpflichten, den Kontowechsel vorzubereiten und abzuschließen.

Einige Banken versprechen ihren Kunden bzw. den potenziellen Interessenten einen Kontoumzug in wenigen Minuten – digital und medienbruchfrei.


Stichwort Zahlungskontengesetz: Innerhalb von zwei Geschäftstagen nach Erhalt der Ermächtigung muss das neue Institut die alte Bank auffordern, die genannten Leistungen, z. B. die Übertragung von Lastschriften oder die Schließung des Kontos, zu erbringen.

Die abgebende Bank hat dann nach Erhalt der Aufforderung fünf Tage Zeit, die geforderten Listen und Informationen über eingehende Überweisungen und Lastschriften der letzten 13 Monate an die neue Bankverbindung und den Kontoinhaber zu senden. Das neue Kreditinstitut nutzt die Informationen, um alle relevanten Zahlungspartner zu benachrichtigen.

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FinTech-Unternehmen bieten als Kooperationspartner der Banken digitale Kontowechsel-Lösungen

Schon der Prozess der Kontoeröffnung ist vielen zu kompliziert. Auch den obligatorischen Gang zur Bank- oder Postfiliale scheuen viele Kontoinhaber. Legitimieren, gesammelte Kontoauszüge einreichen, altes Konto kündigen – jede Menge Papierkram eben.

Einige Banken locken daher mit einem volldigitalisierten und unkomplizierten Online-Kontowechsel-Angebot. Einfach, zudem bequem, von zu Hause aus das neue Girokonto eröffnen und gleich mit dem alten Konto in einem Abwasch »umziehen«. Die mühselige, zeitraubende Recherche nach allen Kontaktdaten der Zahlungspartner entfällt. Mehr noch: Die Zahlungspartner werden automatisch über den Kontowechsel informiert. Der sogenannte »Medienbruch« wird geradezu triumphal umschifft. Der komplette Kontowechsel geht online und vollkommen automatisiert über die Bühne. Okay, so ganz ohne eigene Hände Arbeit geht es dann auch nicht, etwas Mitarbeit wird seitens der Software letztlich doch eingefordert.

Die verschiedenen Systeme harmonieren grundlegend mit allen Banken und Sparkassen, die HBCI (Homebanking Computer Interface) unterstützen.

Ein Kontowechsel bedeutet Stress! Richtig? Falsch! Und so wird’s gemacht – Der digitale Kontowechsel in weniger als 10 Minuten

Prinzipiell unterscheiden sich die einzelnen Systeme kaum voneinander. Kunststück, alleine die fino digital GmbH ist Servicepartner von über 25 Banken. Darunter finden sich so prominente Vertreter wie die Commerzbank, NUMBER26, 1822direkt, Sparkassen, wüstenrot direct, PSD- und VR-Banken.

Der digitale und papierlose Kontowechsel dauert bloß wenige Minuten – egal ob am Computer oder per App mit einem Smartphone oder Tablet. Die App gibt’s in den beiden App-Stores von Apple (Apple Store) und Google (Google Play Store).

Wechselwillige Kunden melden sich mit ihrem Onlinebanking-Account des bisherigen Kontos im jeweiligen Kontowechselservice der einzelnen Kreditinstitute an. Die Software analysiert auf Basis der Transaktionshistorie alle relevanten Zahlungspartner und Daueraufträge. Dabei werden die Kontaktdaten der Zahlungspartner automatisch erfasst, vervollständigt und gelistet. Die Auswahl kann gegebenenfalls verändert und ergänzt werden. Nach Überprüfung und der Freigabe der Daten veranlasst der Online-Kontowechselservice die Benachrichtigung aller relevanten Zahlungspartner.

Daueraufträge werden zwar nicht automatisch übernommen, jedoch übersichtlich zusammengestellt. Diese müssen dann in Eigenregie (Stichwort Mitarbeit) im Onlinebanking der neuen Bankverbindung eingerichtet werden.

Da es sich um einen volldigitalisierten Kontowechsel handelt, wird dieser auch genauso unter Dach und Fach gebracht. Per Maus, auf dem Smartphone oder einem Tablet den Kontoumzug paraphieren und entspannt zurücklehnen. Abschließend wird auf Wunsch die Schließung des alten Kontos vorbereitet.


Bei einigen Zahlungspartnern (Amazon, eBay, PayPal etc.) können die neuen Kontodaten nur im Online-Kundenprofil angepasst werden. Die Software ermittelt die passenden Links und verschickt sie per E-Mail an den Kunden. Auch so lässt sich Zeit sparen.

Wie schon erwähnt, läuft der volldigitale Kontowechsel der konkurrierenden Anbieter grundsätzlich gleich ab. So auch bei arvato (comdirect), Dwins oder FinReach, dem Premiumpartner der DKB, S-Direkt, der HypoVereinsbank und einzelner Volks- und Raiffeisenbanken.

Lastschriften, Geldeingänge und Daueraufträge der abgebenden Bank werden automatisch digital erfasst. Durch die selbsterklärende Nutzerführung können Kunden den Kontowechsel selbst durchführen. Einfach alle relevanten Zahlungspartner auswählen und den Zeitpunkt der Umstellung bestimmen. Können nicht alle regelmäßigen Zahlungspartner identifiziert werden oder sind diese unvollständig, kann der Kunde aus verschiedenen Kategorien und Empfehlungen im Onlinebanking Korrekturen vornehmen.

Sobald der Wechsel vom Kunden initiiert wird, erfolgt automatisch die Benachrichtigung aller Zahlungspartner. Daueraufträge werden in einer Liste zusammengestellt und können vom Kunden im Onlinebanking angelegt werden.

Jede Aktion, die im Zusammenhang mit dem Kontowechsel steht, wird final in einer Übersicht zusammengefasst und steht als Datei zum Download bereit oder wird per E-Mail verschickt. Auf Wunsch wird das bestehende Konto geschlossen und der Banksaldo auf das neue Konto übertragen.

Weitere Kontowechsel-Lösungen und ein vorsichtiges Fazit

Die oben vorgestellten Lösungen bewegen sich mehr oder weniger auf Augenhöhe – in der Königsklasse wohlgemerkt. Andere Systeme sind nicht ganz so komfortabel, eher Assistent als »Freund«, doch auch diese Webservices und Online-Portale funktionieren, haben ihre Daseinsberechtigung und unterstützen »Umzügler« nach Kräften. Eine »Win-win-Situation« – für Banken und Kontoinhaber.

Aktuell bieten neben den bereits genannten Banken auch die Postbank, Santander Bank, die TARGOBANK, Sparda-Banken und die GLS Bank einen Online-Kontowechselservice an.


Das bisherige Konto sollte erst nach einer angemessenen Übergangszeit geschlossen werden und bis dahin parallel weiterlaufen. Dies dient der Absicherung gegen Abbuchungen, die beispielsweise zu diesem Zeitpunkt niemand auf dem Zettel hatte und bei der frühzeitigen Kontoschließung so unangenehme Überschneidungen die Konsequenz sind. Die Angaben der einzelnen Banken zum Zeitraum variieren und liegen bei 8 Wochen bis zu 3 Monaten.

In der Regel ist eine Kündigung des Girokontos an keine Fristen gebunden. Es denn, dies wurde im Vorfeld mit dem Kunden ausgehandelt. Fristen von mehr als einem Monat sind aber definitiv unwirksam.

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