Online-Banking per Software

Heutzutage können User auf gute Kontoführungsprogramme zurückgreifen. Sie bieten ihren Nutzern einen umfassenden Überblick über die gesamten Finanzen, verbunden mit vielen Zusatzinfos. Spitzenreiter auf dem Markt ist dabei WISO Mein Geld 2012. Das Programm bietet neben vielen Extras wie Planungshilfen auch ein Finanzlexikon. Weniger auf Extras bedacht, aber in seiner Handhabung auch sehr gut, ist das Home Banking 2012. Mit den Programmen lässt sich entsprechend der aktuelle Kontostand bzw. Überweisungen oder Daueraufträge nachvollziehen. Da die Software der verschiedenen Programme die gesamten Daten sammelt, ist es völlig unerheblich, wie viele Konten der User abfragen möchte. Wer auf die lästigen Überweisungsformulare verzichten möchte, ist mit solchen Programmen bestens bedient, denn die entsprechende Software erledigt eine Überweisung in der halben Zeit. Gleichzeitig lassen sich neben dem Empfänger auch die anderweitigen Daten für spätere Überweisungen speichern.

Mit entsprechenden Programmen lassen sich zudem Daueraufträge bequem verwalten. Zudem bieten die meisten Kontoführungsprogramme heute eine individuelle Übersichtsseite, so dass stets ein optimaler Überblick über die vorhandenen Finanzen und Finanzgeschäfte vorhanden ist. Der User weiß zu jeder Zeit, wie viel Geld er übrig hat, gleichzeitig erinnert eine spezielle Software auch an Zahlungen, die zu einem bestimmten Termin ihre Fälligkeit haben. Ist ein bestimmter Kontostand erreicht bzw. über- oder unterschritten, sorgen entsprechende Programme für eine individuell vorab eingestellte Mitteilung. Gute Programme mit Extraleistungen beinhalten zudem noch einen Ordner für die unterschiedlich anfallenden Einnahmen oder Ausgaben. Sie können dann entsprechend unter der Kategorie „Wohnung“, „Freizeit“ oder „Fahrtkosten“ eingeordnet werden.

Neben der entsprechenden Software für den PC gibt es zwischenzeitlich auch immer mehr Apps auf dem Markt. Hier lassen sich auch wichtige Kontodaten auf der Festplatte speichern. Dies hat insbesondere den Vorteil, dass der User jederzeit einen festen Zugriff auf alle übertragenen Daten hat – und dies gilt insbesondere auch für die Suchfunktion. Wer nach Kontoauszügen der vergangenen Jahre sucht, kann diese besonders leicht wieder auffinden. Der Nachteil der meisten Internetangebote von Banken liegt hingegen darin, dass diese Daten in aller Regel nur für einen begrenzten Zeitraum von 90 Tagen gespeichert werden. Einfacher wird es auch für Bankkunden, die mehrere Bankhäuser für ihre Transaktionen benutzen. Denn grundsätzlich hat jede Bank ihr eigenes Internetportal. Für die Softwareprogramme auf dem PC spielt die Frage, bei welcher Bank der Kunde ist, hingegen keine Rolle. Vielmehr lassen sich die unterschiedlichen Banken unter einer einheitlichen Oberfläche verwalten. Auf diese Weise können auch gleichzeitig von allen Banken entsprechende Kontoabfragen vorgenommen werden. Über die unterschiedlichen Internetportale der Banken ist hingegen eine gleichzeitige Kontoabfrage nicht möglich. Der Einsatz bestimmter Programme kommt daher dem Nutzer zugute.

Ein weiterer Vorteil liegt in der Konto übergreifenden Verwaltung. Wer über ein entsprechendes Banking-Programm verfügt, der hat die Möglichkeit, jede einzelne Geldbewegung exakt nachzuvollziehen. Und das auch noch quer durch alle Bankhäuser. Zudem lassen sich alle Transaktionen nach beliebigen Kriterien suchen. So hat der User beispielsweise die Möglichkeit, nach einer bestimmten Überweisung zu suchen, die er zu einem bestimmten Zeitpunkt getätigt hat. Auch das Thema Sicherheit wird bei allen Programmen groß geschrieben. So werden beim modernen Online-Banking Sicherheitsverfahren wie PIN/TAN und HBCI eingesetzt. So wurden zwischenzeitlich auch die teilweise unsicheren PIN- und TAN-Verfahren abgelöst und durch das neue iTAN-Verfahren ersetzt. Der Vorteil liegt darin, dass innerhalb einer iTAN alle TANs nummeriert sind. Daher erfährt der User erst während der Überweisung selbst, welche TAN er aus der Liste verwenden muss.

Die Postbank sowie die Sparkassen und Genossenschaftsbanken gehen sogar noch einen Schritt weiter gehen. Sie steigen auf die favorisierten Nachfolger „mTAN“ und „Flicker-TAN“ um. mTAN steht dabei als Abkürzung für mobile TAN. Innerhalb dieses Verfahrens muss der User sein Handy bei der Bank registrieren. Anschließend bekommt der User bei Gebrauch seine mTAN per SMS zugesandt. Etwas kostspieliger ist dagegen Flicker-TAN. Hier erhält der User von seinem Geldinstitut für einen Preis von ca. 15 Euro ein spezielles Lesegerät, in das die Giro-/Maestro-Karte gesteckt wird. Nachdem der User alle Transaktionsdaten eingegeben hat, muss das Gerät an den Monitor gehalten werden. Dort erscheint dann ein entsprechender flackernder Barcode. Der Lesevorgang war dann erfolgreich, wenn das Gerät danach anschließend noch einmal alle Überweisungsinformationen anzeigt.

Jetzt muss der Vorgang nur noch einmal bestätigt werden, danach generiert das Gerät von selbst die passende TAN. Diese muss jetzt nur noch am heimischen PC in das entsprechende Feld eingegeben werden. Erst nach dieser Eingabe kann dann die entsprechende Transaktion durchgeführt werden. Die Abkürzung HBCI steht für „Home Banking Computer Interface“ und erfolgt mittels Chipkarte. Auch mit diesem Standard lassen sich alle Online-Geschäfte tätigen. HBCI regelt dabei den Datenaustausch zwischen dem Bankenrechner selbst und dem entsprechenden Kontoführungs-Programm. Die dazugehörige Chip-Karte mit dem passenden Lesegerät dazu erhält der User von seiner Bank. Danach kann das Banking wie am Automaten durchgeführt werden. Die Karte wird entsprechend in das Lesegerät eingegeben, danach erfolgt die Dateneingabe.

Aktuell ist das HBCI-Verfahren auch mit einem speziellen Secoder möglich. Unter einem Secoder ist ein Kartenlesegerät mit Tastatur und Display zu verstehen. Auf diese Weise wird nachhaltig verhindert, dass so genannte Schadprogramme (auch Keylogger genannt) die jeweils durchgeführten Anschläge auf der PC-Tastatur protokollieren.

Wer sich für eine Kontoführungs-Software entscheidet, sollte sich sicherheitshalber mit seiner Bank kurz schließen, um festzustellen, dass die Software auch durch das Bankenprogramm akzeptiert wird. Teilweise verweigern die Programme hartnäckig eine Zusammenarbeit.


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