Beim Sparen immer auf die Einlagensicherung achten!

Montag den 29.07.2013 - von Redaktion Konto.org abgelegt unter: Festgeldkonto News, Girokonto News, Tagesgeldkonto News

Wer sein Geld anlegt, der hofft auch immer auf eine gewisse Sicherheit seines Geldes. Je nach Sicherheitsdenkens kann diese bei 100 Prozent liegen – oder aber deutlich darunter, wofür auf der anderen Seite natürlich eine höhere Rendite im Rahmen des Möglichen ist. Doch wer nicht so viel Geld hat, der hofft meist darauf, dass sein ganzes Geld, das er sparen möchte oder etwa sein Guthaben auf dem Girokonto, auch abgesichert ist und nicht nur ein Teil davon. Dieses hohe Maß an Sicherheit gibt es jedoch bei nur wenigen Anlagearten, allen voran das Tagesgeld und das Festgeld.

Hier ist die Einlagensicherung in der ganzen EU sehr hoch angesetzt und liegt mittlerweile bei 100.000 Euro je Kunde. Diese Sicherungsgrenze ist gesetzlich festgelegt, sollte bei den Banken in Zypern vor einiger Zeit plötzlich ausgehebelt werden – was zu einem europaweiten Aufschrei der Sparer führte – und wurde dann doch wieder erneut besiegelt als klar festgelegte Grenze, die nicht angetastet werden darf.

Über die gesetzliche Einlagensicherung hinaus gibt es Deutschland verschiedene Sicherungseinrichtungen, die Sparern verheißen, dass ein großer Teil oder gar 100 Prozent ihres Geldes bei der jeweiligen Sparkasse, Privatbank oder Volksbank sicher angelegt ist. Doch diese Sicherungssysteme, so wohlwollend und gut sie klingen, sind letztlich nur gut, solange es nicht flächendeckend zur Pleite mehrerer Geldinstitute in dem jeweiligen Verbund kommen sollte. Denn da wird es happig – und eines ist leider nun mal der Fall: diese Absicherungen klingen zwar gut, sind jedoch gesetzlich nicht garantiert und damit im Entschädigungsfall möglicherweise nicht einmal einklagbar.

Dies bedeutet letztlich: wirkliche Sicherheit gibt es nur bei einigen Anlagearten und auch nur bis zu einem bestimmten Betrag. Mehr als dieser Betrag sollte nicht unbedingt bei ein und derselben Bank angelegt werden, da im Falle einer Bankenpleite innerhalb der Europäischen Union maximal die 100.000 Euro gezahlt werden, egal wie viel Geld denn nun tatsächlich auf dem Tagesgeldkonto, dem Festgeld oder dem Sparbuch lag.

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