Girokonto: Wann sich ein Wechsel wirklich lohnt

Donnerstag den 23.01.2014 - von Redaktion Konto.org abgelegt unter: Girokonto News

In den letzten Jahren war das Girokonto ein besonderes Thema, das immer wieder in der Öffentlichkeit auftauchte – und das stets eine Menge Stoff bot für, mitunter heftige Diskussionen: die Höhe der Dispozinsen. Doch nicht nur diese sind ein wichtiges Kriterium, wenn es darum geht, sich Gedanken über den Wechsel des Girokontos zu machen, auch andere Punkte sollten dabei nicht unter den Tisch fallen gelassen werden.

Hohe Zinsen für Dispokredite

Nach wie vor ist dies ein wichtiges Thema in Sachen Girokonto. Die Schere bei den Dispozinsen geht immer noch weit auseinander und während es Banken gibt, die vergleichsweise niedrige Zinsen für Dispokredite bieten, schlagen andere immer noch mit Dispozinsen jenseits der Marke von 10 Prozent p.a. zu.

Wer seinen Dispo rege nutzt, der sollte sich möglicherweise ernsthafte Gedanken über den Wechsel seines Girokontos machen, wenn er gegenwärtig 10 Prozent p.a. und mehr für seinen Dispokredit bezahlen muss. Inzwischen gibt es zahlreiche Banken, vor allem Direktbanken, deren Dispozinsen deutlich unter diese Marke liegen. Wer seinen Dispo kaum oder gar nicht nutzt, für den spielt dieses Kriterium beim Girokonto natürlich nicht wirklich eine Rolle, hier kommen dann andere Punkte zum Tragen, wie zum Beispiel die monatliche Kontoführung.

Kostenloses Girokonto oder Bezahlen für die Kontoführung?

Immer wieder sieht man sie, die Werbung für ein kostenloses Girokonto. Doch nicht jedes Angebot ist dabei gleich gut – auch wenn ein wirklich (!) kostenloses Konto natürlich eine Ersparnis bringen kann durch den Wegfall der monatlichen Kontoführungsgebühren. Diese sind es, die unter dem Strich über das Jahr gesehen ein Girokonto teuer machen können.

Beispiel:

Bei Kontoführungsgebühren von monatlich 3,90 Euro kommt am Ende des Jahres unter dem Strich ein Betrag von 46,80 Euro heraus.

Bei Kontoführungsgebühren von monatlich 5,90 Euro kommt am Ende des Jahres unter dem Strich sogar ein Betrag von 70,80 Euro heraus.

Dies zeigt, dass sich gerade hier im Bereich der monatlichen Kontoführungsgebühren sparen lässt, indem man sich auf die Suche begibt nach einem bedingungslos kostenlosen Girokonto, das ohne Mindestgeldeingang auskommt. Hier kann sich der Blick auf das kostenlose DAB Girokonto bzw. auf unseren Girokonto-Vergleich durchaus lohnen.

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Fazit:

Neben der Höhe der Dispozinsen und den Kontoführungsgebühren gibt es natürlich auch andere Punkte, die bei einem Girokontowechsel eine wichtige Rolle spielen können. Das eine ist natürlich die Möglichkeit, vor Ort eine gute Anbindung an Geldautomaten zu haben. Ein weiter, für manchen Verbraucher sogar wichtiger Punkt, ist eine kostenlose Kreditkarte zum Girokonto dazu zu bekommen. Auch hier sollte jedoch vor dem Kontowechsel ein Vergleich durchgeführt werden. Damit am Ende nicht das Girokonto inklusive Kreditkarte teurer ist als ein Girokonto bei einer Bank und eine Kreditkarte von einer anderen Bank. Und natürlich darf ein Punkt für den einen oder die andere nicht fehlen, das sind die Guthabenzinsen für das Girokonto, die es bislang jedoch noch bei zu wenigen Girokonten gibt. Möglich ist dies beispielsweise beim DKB Cash-Konto, das ein reines Internetkonto ist, das kostenlos ist, zu dem es eine kostenlose Kreditkarte gibt und bei dem es zudem auch noch eine Verzinsung des Guthabens auf dem Girokonto gibt. Mehr Informationen über dieses Girokonto erhalten Sie hier.

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