Bei Broker-Aktionen auch auf die restlichen Depot-Konditionen achten!

Donnerstag den 17.10.2013 - von Redaktion Konto.org abgelegt unter: Alle Nachrichten, Depot News

Immer wieder bieten verschiedene Banken und Broker Depot-Aktionen für Neukunden an. Dabei gibt es ganz unterschiedliche Angebote, mal gibt es Geld, mal gibt es Vergünstigen beim Traden, mal spart man sich die Depotgebühren und dann wiederum gibt es eine Sach-Prämie, wie es derzeit beim Sparkassen Broker der Fall ist. Doch Anleger sollten nicht nur darauf achten, was sie für die Eröffnung eines solchen Depots bzw. für die bestimmte Vorgabe benötigen, sondern auch auf die restlichen Depot-Konditionen.

Denn gerade Neukunden-Aktionen sind mitunter so verlockend, dass dabei nicht mehr darauf geachtet werden, welche Bedingungen und Kosten ein solches Angebot abgesehen von der Prämie, dem Bonus oder was auch immer bedeutet. Dabei ist der erste Punkt der, darauf zu achten, wie hoch die Kosten für das jeweilige Depot sind. Die Depotführungsgebühren sind dabei ein wichtiger Faktor. Kostet das Depot monatlich Gebühren, ist dies ein Punkt, der mit einberechnet werden sollte, wenn über die Eröffnung eines solchen Wertpapierdepots nachgedacht wird.

Ist das Depot selbst hingegen kostenlos, ist möglichst darauf zu achten, wie hoch die Ordergebühren sind. Mitunter kann das kostenlose Depot dann am Ende sogar teurer werden wie ein Depot, für das zwar monatliche Depotgebühren bezahlt werden müssen, aber das günstigere Ordergebühren anbietet. Bei der Suche nach einem neuen, oder ersten, Wertpapierdepot sollte deshalb auf alle Punkte geachtet werden und nicht darauf, wie schön eine Neukunden-Kampagne aufgemacht ist und was man als neuer Kunde dann erhält. Denn letztlich ist eine Aktion immer nur eine Aktion, und irgendwann ist das, was man bekommen hat, verbraucht. Sei es ein kostenloses Orderguthaben, eine Prämie wie das neue iPad beim S Broker der aber eine Gutschrift für die Eröffnung des Depots. Wichtig ist vielmehr, was sich über die Zeit hinweg tut bei dem Depot und wie hoch die Kosten dafür unter dem Strich über das Jahr gesehen sind. Erst dadurch lässt sich dann auch sagen, wie günstig oder teuer das jeweilige Wertpapierdepot ist.