Wann sich ein Neukunden-Bonus für Girokonten wirklich lohnt

Freitag den 6.09.2013 - von Redaktion Konto.org abgelegt unter: Girokonto News

Immer wieder locken Banken Neukunden mit einem Bonus für das Girokonto. Doch nicht immer ist dabei auch alles Gold, was glänzt und vor einem Kontoabschluss bzw. Kontowechsel sollte dabei auf drei wichtige Punkte geachtet werden – damit sich der Neukunden-Bonus für das Girokonto auch wirklich lohnt.

Dabei kommt es jedoch weniger darauf an, wie hoch der Bonus selbst ist, dies können 50 Euro sein, 70 Euro oder gar 100 Euro. Viel wichtiger ist dabei, was bekommt der Kunde an Konto dafür, dass er sich auf eine solche Neukunden-Aktion einlässt.

Girokonto nur unter Bedingungen kostenlos

Es mag so schön verlockend klingen: ein Girokonto, bei dem es einen Bonus von 100 Euro für die Eröffnung durch einen Neukunden gibt. Doch die Freude verfliegt oft einige Zeit später schon, wenn nach Ablauf der ersten Monate, in denen das Konto sowieso genutzt werden muss, plötzlich Kontoführungsgebühren anfallen, weil der monatliche Mindestgeldeingang nicht erreicht wurde.

Dann beginnt der Bonus, der einstmals so schön geklungen hat, dahin zu schmelzen und wird von Monat zu Monat weniger. Je nachdem kann der vorgegebene Mindestbetrag nach Ablauf der Bonus-Vorgaben durchaus hoch sein. Und nicht jeder, der ein Girokonto mit einem solchen Neukunden-Bonus eröffnet, achtet dann auf solche Feinheiten – zumal der Mindestgeldeingang in den ersten Monaten oft deutlich niedriger angesetzt ist.

Deshalb sollte bei einem Girokonto mit Bonus immer auch darauf geachtet werden, dass es nach Ablauf der Neukunden-Phase keine Bedingungen mehr gibt, damit das Girokonto auch wirklich kostenlos ist.

Girokonto kostenlos – aber hohe Nebenkosten?

Und auch wenn das Girokonto selbst wirklich kostenlos ist, und das ohne Bedingungen, sollte darauf geachtet werden, welche „Nebenkosten“ beim Führen dieses Girokontos anfallen können. Dies können sein: hohe Gebühren für das Abheben von Bargeld am Automaten, weil die kontoführende Bank an keinen der jeweiligen Verbände (Sparkassen, Volksbanken und Cash Group) angeschlossen ist – und dadurch grundsätzlich Gebühren für das Abheben anfallen, ganz egal welcher Automat genutzt wird.

Und auch die Telefonkosten spielen eine wichtige Rolle, wenn das Girokonto bei einer Direktbank geführt wird, die nur als reine Internetbank tätig ist. Ist die Hotline zur Bank kostenlos, oder kostet sie einen einmaligen, geringen Cent-Betrag, ist dies keine Frage, hier kann ein Konto meist recht bedenkenlos geführt werden. Werden die Anrufe bei der Bank jedoch auch für Kunden nach Minuten berechnet, kann dies bei größeren Anliegen schnell richtig ins Geld gehen. Und auch hier schmilzt der einstmals so schöne Neukunden-Bonus dann nach und nach dahin.

Fazit

Genau hinsehen, heißen bei der Suche nach dem richtigen Girokonto, ob mit oder ohne Bonus, die wichtigsten Wörter. Und zwar vor der Eröffnung des Kontos und nicht danach. Dies fängt schon beim Vergleichen von Girokonten an. Wird dabei nur ein einfacher Girokonto-Vergleich genutzt, oder ein übersichtlicher und vor allem ausführlicher Girokontorechner, wie er beispielsweise hier zu finden ist? Auch hier können die Unterschiede sehr groß sein, richtig vergleichen kann sich damit lohnen, wenn man auf der Suche nach einem neuen (oder seinem ersten) Girokonto ist.

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