Datenpannen in der Finanzdienstleistungsbranche sind unverzeihlich

Einer Umfrage der Beratungsgesellschaft kwf zufolge reagieren Bürger sehr sensibel, wenn es zu Verletzungen des Datenschutzes bei Versicherungen und Banken kommt.

Das repräsentative Ergebnis der Umfrage “Umgang mit personenbezogenen Daten in der Finanzdienstleistungsbranche” offenbart, dass fast die Hälfte der Befragten vom Abschluss neuer Verträge beim betreffenden Unternehmen absehen würden. 42 Prozent erwägen in einem solchen Fall sogar die Kündigung aller bestehenden Verträge. Damit der Folgen nicht genug: Etwa 400 der 1.000 befragten Personen würden auch ihrer Familie und Freunden ihre daraus resultierende negative Bewertung mitteilen.

Wie wichtig den Bürgern der vertrauensvolle Umgang mit persönlichen und vertraglichen Daten seitens der Unternehmen ist, zeigt auch der häufig geäußerte Wunsch, dass diese die Datenverwendung transparenter gestalten sollten. Zudem sollten sie die Notwendigkeit von deren Erhebung zu Vertragszwecken klarer darstellen.

An eine freiwillige Selbstverpflichtung der Finanzleistungsbranche glaubt die Mehrheit dabei offenbar nicht: Immerhin 68 Prozent befürworten eine Erhöhung der gesetzlichen Kontrolle beim Datenschutz.



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