Einlagensicherung der Sparkassen

Die Einlagensicherung der Sparkassen beruht auf dem Solidarprinzip und besteht aus drei Stufen.

Gerät eine Sparkasse oder eine Landesbank in Zahlungsschwierigkeiten, muss zunächst versucht werden, auf der untersten Stufe eine Lösung zu finden. Gelingt dies nicht, müssen weitere Maßnahmen ergriffen werden, die dann auf der zweiten und dritten Stufe der Einlagensicherung beruhen.

Die einzelnen Stufen

Die 1. Stufe der Einlagensicherung ist der Stützungsfonds der Sparkassen. Dazu verfügt die Sparkassenorganisation in Deutschland über 11 Regionalverbände, die jeweils einen eigenständigen Sicherungsfonds unterhalten. Dieser Fonds leistet bei wirtschaftlichen Schwierigkeiten einzelner Sparkassenfilialen aktive Hilfe in Form von Darlehen oder finanziellen Zuschüssen. Er wird durch die Mitgliedsbeiträge aller am Fonds beteiligten Institute finanziert.

Für die 2. Stufe der Einlagensicherung sind die Fonds der Landesbanken und der Girozentralen zuständig. Die dafür benötigten Gelder werden über eine Sicherungsreserve bereitgestellt. Sollte eine Sparkasse oder eine Landesbank in ernste Zahlungsschwierigkeiten geraten und können diese Schwierigkeiten nicht durch die Maßnahmen der 1. Sicherungsstufe behoben werden, hat das betroffene Geldinstitut Anspruch auf ein Darlehen oder einen Zuschuss aus der 2. Sicherungsstufe.

Die 3. Stufe der Einlagensicherung hat bereits überregionalen Charakter. Sie verfügt über die entsprechenden Mittel, um bei Bedarf auch Geldinstitute zu unterstützen, die außerhalb eines ganz bestimmten regionalen Einzugsbereiches liegen.

Die letzte Stufe – die öffentliche Hand

Erst dann, wenn alle drei Stufen der Einlagensicherung nicht mehr greifen, ist die öffentliche Hand dazu verpflichtet, hier entsprechend einzugreifen und sich an der Rettung der betroffenen Sparkassenfilialien zu beteiligen. In der Praxis ist dieser Fall aber bis heute noch nie eingetreten.

Alle öffentlichen Gebietskörperschaften, zu denen nicht nur die Gemeinden, sondern auch die Städte, die Landkreise und die einzelnen Bundesländer der Bundesrepublik Deutschland gehören, sind gesetzlich dazu verpflichtet, den Bestand der Sparkassen und der Landesbanken zu sichern und bei Bedarf geeignete Maßnahmen zu ihrer Rettung zu ergreifen.

Die Hilfe der öffentlichen Hand wird auch Gewährsträgerhaftung genannt und greift nur noch für Geldanlagen, die bis zum 19. Juli 2005 abgeschlossen wurden und deren Laufzeit nicht über den 31. Dezember 2015 hinausreicht.


Girokonto

Sie möchten ein Girokonto eröffnen? Oder wird Ihr aktuelles Girokonto Ihren Ansprüchen nicht gerecht? Sie suchen ein günstiges Girokonto mit attraktiven Konditionen?

Jetzt vergleichen und Geld sparen!

Erfahren Sie mehr »

Festgeldkonto

In unserem Festgeld-Vergleich stellen wir Ihnen zahlreiche Festgeld-Anbieter mit lukrativen Konditionen vor. Unsere Empfehlung: Jetzt vergleichen und Rendite sichern.

Alle Festgeldkonten auf einen Blick!

Erfahren Sie mehr »

Kreditkartenkonto

Bargeldloses Bezahlen im In- oder Ausland und zusätzlich von attraktiven Zusatzleistungen profitieren? Mit einem Kreditkartenkonto ist das möglich.

Kreditkartenkonten jetzt vergleichen!

Erfahren Sie mehr »

Eine Frage stellen:

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *