Einlagensicherung in Österreich

Auch in Österreich gibt es eine Einlagensicherung. Doch anders als in Deutschland sind österreichische Banken in Sektoren unterteilt. So haben private Banken, Sparkassen, Landeshypothekenbanken, Volksbanken und Raiffeisenbanken jeweils einen eigenen Verbund, der für den Schutz der Einlagen zuständig ist.

Wie sieht die Einlagensicherung in der Realität aus?

Alle Banken und Sparkassen richten sich nach den Vorlagen, die der Gesetzgeber bestimmt hat. Jede Bank ist dazu verpflichtet, in dem jeweiligen Verbund Mitglied zu sein. Die Einlagensicherung muss jederzeit gewährleistet sein. Ist das nicht der Fall, verliert das betroffene Finanzinstitut die Konzession.

Tritt der Sicherungsfall ein, müssen die Entschädigungen innerhalb von 20 Tagen ausgezahlt werden. Ist die Bank jedoch dazu nicht mehr in der Lage, so haftet der Staat für die Einlagen. Die Guthaben und Einlagen sind bis zu einer Höhe von 100.000 Euro und Wertpapiere bis zu 20.000 Euro pro Einleger und Kreditinstitut abgesichert.

Die Unterschiede der einzelnen Banken

Der Schutz der Einlagen bei den Privatbanken entspricht den gesetzlichen Vorgaben. Es schützt die Guthaben auf Konten, Sparbüchern, Gehaltskonten, Pensionskonten und Festgeldanlagen. Fremdwährungen sind nicht geschützt.

Sparkassen

Die Erste Bank sowie die Sparkassen haften im Wechsel für die Einlagen. Damit ist gewährleistet, dass die Einlagen der Kunden jederzeit wieder ausgeschüttet werden können. Um einen Konkurs einer Sparkasse zu verhindern, wurde ein Frühwarnsystem entwickelt. So können in einem solchen Fall schnell Gegenmaßnahmen gegen den Konkurs der betroffenen Bank getroffen werden.

Hypothekenbanken

Hier richtet man sich nach den Vorgaben des Gesetzgebers.

Volksbanken

Die Schulze-Delitzsch-Haftungsgenossenschaft ist bei den Volksbanken für die Einlagensicherung zuständig. Zusätzlich zur gesetzlichen Absicherung haben die Volksbanken einen eigenen Fonds zur Sicherung der Einlagen installiert. Die Fonds sollen die wirtschaftlichen Probleme der Kreditinstitute abfedern, ohne dass die gesetzlich vorgeschriebene Einlagensicherung angegriffen werden muss.

Raiffeisenbanken

Diese Banken haben ein eigenes System zur Einlagensicherung. In erster Linie ist der österreichische Einlagensicherungsfonds eGen für den Schutz der Einlagen verantwortlich. Danach erfolgt die Haftung der Raiffeisen-Landeseinlagensicherung. Darüber hinaus gibt es jedoch noch einen weiteren Schutz. Die Raiffeisen Kundengarantie-Gemeinschaft tritt ergänzend für den Schutz der gesetzlichen Einlagensicherung ein. Hier sind auch Fremdwährungseinlagen abgesichert.


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