Einlagensicherung in Luxemburg

Für die Bankenaufsicht und die Einhaltung der gesetzlichen Regelungen zur Einlagensicherung ist in Luxemburg das Institut Monétaire Luxembourgeois (IML) zuständig.

Umfang und Reichweite der Einlagensicherung

Alle Einlagen, die sich auf einem luxemburgischen Konto befinden, sind bis zur Höhe von 20.000 Euro geschützt. Dies ist auch die maximale Entschädigungssumme, die ein Anleger für den Fall erhält, dass seine Bank pleite geht oder in ernsthafte Zahlungsschwierigkeiten gerät. Dabei ist es jedoch wichtig zu wissen, dass sich die maximale Entschädigungssumme immer auf den Anleger selbst und nicht auf sein Konto bezieht.

Wer mehrere Konten in Luxemburg führt, kann die 20.000 Euro nur als Gesamtsumme für alle Konten beanspruchen. Ausgenommen von der Einlagensicherung sind alle Geldbeträge, die sich auf einer Internetbank befinden oder die als Eigenmittel einer bestimmten Bank deklariert sind. Ist es eindeutig erwiesen, dass ein Konto der Geldwäsche dient, gilt die Einlagensicherung ebenfalls nicht.

Besonders strenge Maßstäbe stellt Luxemburg an alle Banken, die ihren Sitz außerhalb von Luxemburg haben. Verstößt eine dieser Banken gegen die gesetzlichen Richtlinien, erhält sie vom IML eine bestimmte Frist gesetzt, in der sie Gelegenheit hat, ihr Verhalten zu ändern. Tut sie dies nicht, muss sie mit ernsten Konsequenzen rechnen, die von einer Geldbuße bis hin zum Entzug der Zulassung als Geldinstitut reichen können.

Was im Ernstfall zu tun ist

Gerät eine luxemburgische Bank in ernsthafte Schwierigkeiten oder wird gar zahlungsunfähig, muss das IML den Fall klären. Anschließend bleibt dann drei Monate Zeit, um das Geld an die Anleger auszuzahlen. Nur in begründeten Ausnahmefällen ist es gestattet, diese Frist noch weiter zu verlängern. Alle Kunden, die ihr Geld bei einer zahlungsunfähig gewordenen luxemburgischen Bank angelegt haben, können die Einlagenentschädigung beantragen.

Dies gilt unabhängig davon, ob sich die Bank direkt in Luxemburg oder im Ausland befindet. Wichtig wäre es dabei nur, dass es sich um ein luxemburgisches Institut handelt. Geldbeträge unter 20.000 Euro werden in vollem Umfange erstattet. Für größere Beträge gilt dies jedoch nicht. Deshalb sollte sich jede Person, die sich mit dem Gedanken trägt, Geld in Luxemburg anzulegen, vorher mit den rechtlichen Vorschriften zur Einlagensicherung vertraut machen. Andernfalls wäre das Risiko eines Verlustes im Falle einer Pleite zu groß.


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