Aug 17

Erneut sieht sich die deutsche Bankenaufsichtsbehörde schweren Vorwürfen im Rahmen der Pleite des Münchener Immobilienfinanzierers Hypo Real im Herbst des vergangenen Jahres ausgesetzt. Diesmal sind es die Linke und die FPD sowie die HRE-Anleger, die den Chefs der Bafin und der Bundesbank Irreführung des Bundestags vorwerfen, weil sie angeblich durch falsche Angaben erst die hohen Notkredite für die Hypo Real Estate möglich gemacht haben sollen.
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Aug 6

Bei HRE und Lehman Brothers waren es bisher vor allem die privaten Anleger, die auf die juristischen Barrikaden gingen, um sich zu ihrem Recht als Investoren zu verschaffen. Am gestrigen Donnerstag ging es nun vor dem Münchener Landgericht nun aber die institutionellen Anleger, die mit erheblichen Schadenersatzforderungen gegen das Management der Hypo Real Estate vorgehen. Beteiligt sind rund 50 verschiedene Fonds, die Kapital bei der Hypo Real Estate angelegt oder anderweitig investiert hatten. Die Vorwürfe sind ebenso hart wie bereits bekannt. Der damalige Vorstand der HRE soll die institutionellen Anleger mit Investitionswunsch nicht frühzeitig über Risiken und die kritische Situation des Bankenhauses informiert haben.
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