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In einigen Ländern wie den USA ist das Thema Online-Banking schon seit vielen Jahren ein echtes Thema, mit dem von Anfang an auch viele Privatkunden interessierten. In Deutschland war in den ersten Jahren der Entwicklung von virtuellen Bezahlformaten und dem so genannten Internet-Banking vorrangig für die Nutzung im unternehmerischen Zusammenhang gefragt. Doch längst erkennen auch Privatkunden, welche Vorteile die Erledigung der typischen Bankdienstleistungen über das Internet bieten. Natürlich geht es vielen Kunden vor allem um die Bequemlichkeit und die Tatsache, dass sie für die Durchführung von Transaktionen wie Überweisungen oder der Einrichtung eines Dauerauftrages nicht an Öffnungszeiten gebunden sind zudem auch nicht mehr auf die Terminals in den Filialen ihrer Hausbank angewiesen sind. Zu welcher Zeit Kunden ihre Bankgeschäfte erledigen möchten, spielt dank Online-Banking überhaupt keine Rolle mehr.
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Dass die bestehenden Regelwerke und Richtlinien für die Bankenbranche nicht ausreichend waren, um den Finanzmarkt gegen Krisen in vollem Umfang abzusichern, haben die vergangenen vier bis fünf Jahre eindrucksvoll und beängstigend zugleich unter Beweis gestellt. Es besteht deshalb auch im Grunde kein Zweifel daran, dass neue Maßnahmen ergriffen werden müssen, um für die Zukunft zumindest ähnlich massive Zusammenbrüche des Systems zu verhindern und die Banken zu stützen.
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Die Bankenkunden in Deutschland hatten in den vergangenen Jahren oft nicht allzu viel zu lachen. Der Grund waren nicht nur die Auswirkungen der internationalen Wirtschaftskrise, die bei vielen Sparern nicht unerhebliche Verluste nach sich gezogen hatten. Bei vielen Banken hat man scheinbar noch immer nicht erkannt, wie wichtig das Vertrauen der Kunden für den Erfolg des Unternehmens ist. Sie haben eher den eigenen Umsatz im Blick. Und um genau diesen Umsatz anzukurbeln, lässt so manche Bank keine Gelegenheit aus, um Kunden Extra-Gebühren zu berechnen. Neben den derzeit heftig diskutierten Gebühren für die Automatennutzung sind den Verbraucherschützern in erster Linie die zusätzlichen Gebühren für die Überziehung des Dispositionskredites ein Dorn im Auge.
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Seit Frühjahr dieses Jahres stehen die deutschen Banken unter heftigem medialen Beschuss. Nicht genug, dass die Institute Kunden immer geringere Zinsen bei Geldanlagen zukommen lassen, während die Kreditzinsen im direkten Vergleich in deutlich geringerem Maße als die Zinssätze bei Geldanlagen wie dem Tagesgeldkonto gesunken sind. In besonders massiver Weise beklagten die deutschen Verbraucherschützer die Tatsache, dass die Banken nach wie vor mit deutlich überzogenen Gebühren arbeiten, wenn Kunden fremder Institute Bargeld am Automaten beziehen wollen. Summen in einer Größenordnung von bis zu 20 Euro waren in den letzten Tests von Experten aufgetaucht. Vor allem die Sparkassen und Genossenschaftsbanken hatten gerne die Hand aufgehalten, wenn Privatbank-Kunden an ihren Automaten Geld abheben wollten.
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